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Alicia de Larrocha
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Alicia de Larrocha y de la Calle (* 23. Mai 1923 in Barcelona) ist eine spanische Pianistin.
De Larrocha erhielt bereits im Alter von drei Jahren Klavierunterricht bei Frank Marshall. Sechsjährig trat sie zum ersten Mal öffentlich bei der Expo 1929 in Barcelona auf, fünf Jahre später folgte ihr Debüt mit Orchester. Seit 1947 unternahm sie internationale Tourneen und wurde eine der erfolgreichsten Pianistinnen ihrer Generation.
Sie trat mit den bedeutenden Orchestern Europas und der USA, Lateinamerikas, Japans und Südasiens auf und arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Rafael Frühbeck de Burgos, Giuseppe Sinopoli und Kent Nagano. Sie arbeitete mit Musikern wie Victoria de los Angeles und Montserrat Caballe, dem Guarneri String Quartet und dem Tokyo String Quartet zusammen und führte mit Francis Poulenc dessen Konzert für zwei Klaviere auf. Federico Mompou, mit dem sie befreundet war, widmete ihr mehrere Werke.
Neben dem klassischen Repertoire (insbesondere Mozart und Schumann) nahm sie vor allem Werke spanischer Komponisten (u.a. Padre Antonio Soler und das gesamte Klavierwerk von Isaac Albéniz) und zeitgenössischer Komponisten auf. Seit 1975 erhielt sie drei Grammys, zwei Grand Prix du Disque und den deutschen Kritikerpreis.
1985 erhielt sie den Premio Nacional de Música und 1994 den Premio Príncipe de Asturias de las Artes. Sie wurde 1988 Mitglied der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando, und die University of Michigan verlieh ihr einen Ehrendoktortitel.
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | de Larrocha y de la Calle, Alicia |
| KURZBESCHREIBUNG | spanische Pianistin |
| GEBURTSDATUM | 23. Mai 1923 |
| GEBURTSORT | Barcelona |
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