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Alfredo Martín Mahecha Villa-Ramírez

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Alfredo Martín Mahecha Villa-Ramírez (* vermutl. 13. Februar 1898 in Cartagena (Kolumbien), † 3. August 1935) war ein kolumbianischer Revolutionär.

Mahecha wurde vermutlich am 1898 in der kolumbianischen Hafenstadt Cartagena geboren und wuchs nach dem frühen Tode seiner Eltern bei seinem Großvater mütterlicherseits auf. Nach der Schulausbildung zog er 1915 in die Hauptstadt Bogotá, um dort Maschinenbau zu studieren. Der Kontakt zu der sonst kaum beachteten kommunistischen Studentenorganisation Pueblo y Sciencia und vor allem die Repressalien unter dem autoritären Regime von Präsident José Vicente Concha und dessen Nachfolger Marco Fidel Suárez prägten seine politische Anschauung maßgeblich. Nach sechs Jahren im bolivianischen Exil kehrte er 1924 nach Bogotá zurück und beteiligte sich an den Aufständen gegen Pedro Nel Ospina, bevor er sich in das Andenhinterland bei Pasto zurückzog und dort für die Befreiung der Bauern engagierte. Dies brachte ihn vor allem gegen lokale Großgrundbesitzer und Drogenbarone auf, die er 1928 in einem Handstreich aus dem Gebiet um Pasto vertreiben konnte. Der daraufhin ausgerufene autonome Bauernstaat wurde lange Zeit von der Regierung übersehen, bis 1934 der neue Präsident Pumarejo die strategische Bedeutung des Grenzgebiets zu Ecuador erkannte und eine Militärverwaltung einsetzte. Mahecha zog sich mit etwa 320 Freiheitskämpfern in die Berge zurück und konnte den Militärs lange Zeit empfindliche Verluste zufügen, scheiterte letztendlich an der Übermacht der Regierungstruppen. Er wurde am 3. August 1935 während eines Gefechts getötet. In der Region um Pasto ist Mahecha heute noch ein alljährlich gefeierter Volksheld.

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