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Alexander Behm
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Dr. h.c. Alexander Behm (* 11. November 1880 in Sternberg (Mecklenburg); † 22. Januar 1952 in Tarp (Schleswig-Flensburg)) war ein deutscher Physiker.
Er führte als Leiter eines Forschungslabors in Wien (Österreich) Untersuchungen zur Ausbreitung des Schalls durch. Nach dem Untergang der Titanic am 15. April 1912 versuchte er ein Eisberg-Ortungssystem zu entwickeln. Hierbei sollte die Ortung der Eisberge mittels reflektierten Schallwellen erfolgen. Schallreflexionen haben sich letztendlich für die Ortung von Eisbergen nicht bewährt, aber der Meeresboden reflektierte die Schallwellen ausreichend stark und somit war das Echolot geboren.
Behm erhielt am 22. Juli 1913 das Reichspatent Nr. 282009 für die Erfindung des Echolots (Einrichtung zur Messung von Meerestiefen und Entfernungen und Richtungen von Schiffen oder Hindernissen mit Hilfe reflektierter Schallwellen).
Zur wirtschaftlichen Verwertung seiner Erfindung gründete er 1920 in Kiel die Behm-Echolot-Gesellschaft.
Literatur
G.H. Ziehm, Kiel - Ein frühes Zentrum des Wasserschalls, Deutsche Hydrographische Zeitschrift, Ergänzungsheft Reihe B, Nr.29, 1988, ISSN 0070-4172
| PND: Datensatz zu Alexander Behm bei der DNB |
| Keine Treffer im DDB-OPAC, 8. Juni 2006 |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Behm, Alexander |
| KURZBESCHREIBUNG | Deutscher Physiker |
| GEBURTSDATUM | 11. November 1880 |
| GEBURTSORT | Sternberg (Mecklenburg) |
| STERBEDATUM | 22. Januar 1952 |
| STERBEORT | Tarp (Schleswig-Flensburg) |
