Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Alant

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wikipedia:Quellenangaben
Quellenangaben
Dieser Artikel oder Abschnitt ist nicht oder unzureichend durch Quellenangaben (Literatur, Webseiten usw.) belegt worden, wodurch den fraglichen Inhalten eine Löschung droht. Bitte hilf der Wikipedia, indem du gute Belege für die Informationen nennst.
Alant
Bild:Inula hirta0.jpg
Rauher Alant (Inula hirta)
Systematik

Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütengewächse (Asteraceae)
Unterfamilie: Asteroideae
Tribus: Inuleae
Gattung: Alant
Wissenschaftlicher Name
Inula
L.
Arten

Die Gattung Alant (Inula) aus der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae) umfasst etwa 90 Arten. Diese sind größtenteils mehrjährige, krautige Pflanzen und stammen aus Asien, Afrika und Europa. Die verschiedenen Arten sind von sehr unterschiedlicher Größe, angefangen bei winzigen, für Steingärten geeigneten Pflanzen bis hin zu riesigen Stauden, die über drei Meter hoch werden. Bei diesen Arten können auch die Blätter eine beachtliche Größe erreichen.

Alant-Arten werden vor allem wegen ihrer hübschen, meist gelben Korbblüten kultiviert, einige bereits seit der Antike. Der Name Inula ist ebenfalls bereits seit der Römerzeit in Gebrauch.

Es handelt sich um meist ausdauernde, verschiedenartig behaarte Kräuter, selten Sträucher mit grundständigen oder abwechselnden, ganzrandigen oder gesägten Blättern, an den Ästen einzeln endständigen oder häufig doldenrispig, rispig oder traubig angeordneten Blütenköpfchen und fast stielrunden Achänen. Sie sind mit 56 Arten auf der östlichen Erdhälfte. Inula helenium L. (großer Alant, Helenakraut, Galantwurz, großer Heinrich) ist eine Staude mit 2 m hohen, unten rauhhaarigen, oberwärts zottigen Stängeln, wechselständigen, spitzen, eilänglichen, runzeligen, gekerbten, behaarten Blättern und in Doldenrispen stehenden, großen, gelben Blüten, wächst an feuchten Orten fast in ganz Europa und in Vorderasien, in Nordamerika eingewandert und wird als Arzneipflanze, früher auch als Küchengewächs in Gärten gezogen, im größeren Maßstab namentlich in Holland und der Schweiz kultiviert, ebenso in Nordamerika und Japan. Die von zwei- bis dreijährigen Pflanzen gesammelte Wurzel riecht im frischen Zustand eigentümlich, nicht unangenehm, gewürzhaft, schmeckt entsprechend und schwach bitterlich und enthält neben viel Inulin wenig aromatisches Alantsäureanhydrid, pfefferminzartig riechenden und schmeckenden Alantkampfer, bitteres Helenin und aromatisches Alantöl. Sie wurde früher als Expektorans und Diuretikum, auch äußerlich angewandt.

Systematik

Vertreter der Gattung Alant (Inula) sind beispielsweise:

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Inula – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
Bild:InulaBritannica.jpg
Wiesen- oder Ufer-Alant, Inula britannica
Bild:Inula germanica Sturm14.jpg
Deutscher Alant, Inula germanica
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Alant, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge