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Alan Bangs
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Alan John Bangs (* 1952 in London) ist ein britischer Musikjournalist und Radiomoderator. Er erwarb ein Diplom in Communication Studies an der Polytechnic of Central London (PCL), heute University of Westminster.
Seine Karriere begann beim BFBS Germany, wo er Samstag nachts in der Sendung „Nightflight“ von 1975 bis 1989 Musik vorstellte, die in keine gängigen Schablonen passte. Das waren in den ersten Jahren, der späten Stunde angemessen, eher ruhige Stücke etwa von John Fahey oder Ry Cooder, aber auch Kevin Coyne oder Neil Young. Gegen Ende der 70er Jahre gehörte er zu den ersten, die Interpreten wie Television oder Patti Smith ins Programm aufnahm. Kurzfristig moderierte er für den BFBS eine zweite Sendung, die er in Anlehnung an die erste LP von Pere Ubu The Modern Dance nannte, in der diese neue Musik ein Forum erhielt.
Größere Bekanntheit erreichte er als Moderator der Sendung Rockpalast im WDR und der Rockpalast Nacht in der ARD. 1984 und 1985 moderierte er montags den Musik Convoy. Weitere Engagements folgten unter anderem bei den Sendern NDR, Sat.1, VH-1 und insbesondere bei den Live-Konzerten „Ohne Filter“ der ARD. Im Juni 2003 moderierte er den Rockpalast live vom Rock am Ring.
Bangs plädiert für mehr Kreativität bei der Programmgestaltung als Gegenstück zum Formatradio:
- „Ich möchte Leute hören, die sich für bestimmte Sachen interessieren, die sich die Mühe machen, Sachen zu finden, die ich vielleicht sonst nicht hören würde. Die Stücke spielen, weil sie meinen, daß andere Menschen sie einfach hören müssen.“
Er war bekannt dafür, in seinen Sendungen manchmal ganz außergewöhnliche Konzepte zu verfolgen. So spielte er einmal eine ganze Stunde lange nur Coverversionen von Fever. In seiner Unbekümmertheit, seinem Mut und seiner musikalischen Aufgeschlossenheit stand ihm lediglich John Peel nahe. Dass er in einer „Popsendung“ auch klassische Musik vorstellte, dürfte dazu geführt haben, dass ihn der WDR von seinen Aufgaben entband.
Bangs' persönliche Plattensammlung umfasst über 10.000 Schallplatten. Mitte der 1980er Jahre wurden ihm etwa 3.000 Schallplatten bei einem Einbruch in seine Wohnung gestohlen. Während einer Sendung beim BFBS Radio 1 in Köln hatte Bangs erwähnt, dass er in Urlaub fahren werde.
Schriften
- Nightflights. Tagebuch eines DeeJays. Düsseldorf; Wien: Econ-Verlag, 1985. ISBN 3-430-11145-5
Weblinks
- Alan Bangs in der Internet Movie Database
- Alan Bangs im Gespräch mit Claudia Scholl und Michael Laufersweiler, Juni 2000
- Subway: Formatfluch in TV & Radio. Alan Bangs über seinen Rausschmiß beim Videosender VH-1.
| PND: kein individualisierter Datensatz vorhanden (Stand: 24.10.2006)
Nicht individualisierter Eintrag zum Namen Alan Bangs im Katalog der DNB |
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bangs, Alan |
| ALTERNATIVNAMEN | Bangs, Alan John |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Musikjournalist und Radiomoderator |
| GEBURTSDATUM | 1952 |
| GEBURTSORT | London |
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Kategorien: Wikipedia | Hörfunkmoderator | Journalist | Brite | Mann | Geboren 1952
