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Alain Connes

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Alain Connes (* 1. April 1947 in Draguignan bei Cannes, Frankreich) ist ein französischer Mathematiker.

Nach seinem Studium von 1966-1970 an der École Normale Supérieure promovierte er 1973 am CNRS, wo er zwischen 1970 und 1974 wissenschaftlich arbeitete. 1976 wurde er Assistenzprofessor an der Universität Paris VI und später zum Professor berufen. 1978/1979 war er am Institute for Advanced Study in Princeton. Ab 1979 hatte er den Lehrstuhl Léon Motchane am Institut des Hautes Études Scientifiques (IHES). Zur Zeit ist er auch am Collège de France.

Er arbeitete z.B. über Von Neumann Algebren, und die Klassifikation der Typ III Faktoren dieser Algebren war auch das Dissertationsthema bei Jacques Dixmier 1973. Bekannt ist er als Begründer der Nichtkommutativen Geometrie, einer von im Wesentlichen von ihm geschaffenen Synthese, bei der man statt der zugrundeliegenden Räume die auf ihnen definierten Funktionen-Ringe betrachtet. Sind diese nicht-kommutativ kann man damit die zugrundeliegenden nicht-kommutativen Räume untersuchen, die sonst schwer zugänglich sind. Er wandte seine Theorie auf die verschiedensten Gebiete an, von der Zahlentheorie (Riemannsche Vermutung) bis zum Standardmodell der Elementarteilchenphysik.

Preise und Auszeichnungen

Literatur

  • Connes Noncommutative geometry, Academic Press 1994
  • Connes, Andre Lichnerowicz, Marcel Schutzenberger Triangle of thought, American Mathematical Society 2001

Weblinks

Einige seiner Aufsätze (meist französisch) sind online hier:[1], u.a. A new proof of Morleys theorem, Pub.Math.IHES 1998 (der Satz aus der Dreiecksgeometrie), Une classification des facteurs de type III, Annales scientifiques de l'École Normale Supérieure Sér. 4, Bd. 6, Nr. 2, 197), S.133-252 (seine Dissertation)

Wikipedia
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