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Aktive Optik
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Die aktive Optik wird bei Spiegelteleskopen eingesetzt, um die Spiegelkrümmung auszugleichen, die beim Schwenken des Teleskops entsteht.
In der Astronomie werden Spiegelteleskope mit immer größeren Hauptspiegeln gebaut, um die lichtsammelnde Wirkung und das Auflösungsvermögen steigern zu können. Dabei kommen vor allem Glaskeramiken (z.B. Zerodur der Firma Schott AG, Mainz) zum Einsatz, da diese einen sehr kleinen Wärmeausdehnungskoeffizienten besitzen, leicht sind und eine sehr dünne Bauweise der Spiegel erlauben. Dadurch verlieren die Spiegel aber an Stabilität, und beim Schwenken verbiegen sie sich durch ihr eigenes Gewicht, was Abbildungsfehler hervorruft.
Um diese Abbildungsfehler zu korrigieren, werden die Spiegel auf Aktoren gelagert. Über eine Regelungseinheit werden Ist- und Soll-Geometrie des Spiegels verglichen, und über die Aktoren kann eine Verformung des Spiegels gegebenenfalls ausgeglichen werden.
Die aktive Optik wurde zuerst beim New Technology Telescope der ESO eingesetzt, aber auch die beiden Keck-Teleskope, die vier Teleskope des Very Large Telescope (VLT) und das Large Binocular Telescope (LBT) verwenden diese Technik.
Während die aktive Optik mechanische Einflüsse des Teleskops ausgleicht, reduziert die adaptive Optik die störenden Einflüsse der Atmosphäre. Die Aktoren sind ähnlich, aber die Sensoren unterschiedlich.
siehe auch: Adaptive Tragwerke
Weblinks
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