Akebono Tarō
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| 曙太郎 Akebono Tarō <tr><td colspan="2" align="center">Bild:SumoAkebono.jpg</td></tr> | ||
|---|---|---|
| Persönliche Daten | ||
| Wirklicher Name | Chad Haaheo Rowan | |
| Geboren | 8. Mai 1969 | |
| Geburtsort | Hawaii, USA
<tr><td>Größe</td><td>2,04 m</td></tr> <tr><td>Gewicht</td><td>230 kg</td></tr> | |
| Karriere | ||
| Heya | Azumazeki | |
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Akebono Tarō (japanisch 曙太郎, * 8. Mai 1969 als Chad Haaheo Rowan) ist ein ehemaliger Sumōringer.
Akebono wurde als US-Bürger in Hawaii geboren und war der erste Nichtjapaner, der den Rang eines Yokozuna erreichte. Er kam aus dem Ringerstall Azumazeki-beya des ebenfalls hawaiianischstämmigen ehemaligen Sekiwake Takamiyama. Der japanische Familienname Akebono bedeutet „Dämmerung“.
Er debütierte im März 1988 unter dem Namen Daikai („großes Meer“), zum selben Zeitpunkt wie die Brüder Takanohana und Wakanohana sowie der spätere Ōzeki Kaio. Der Hawaiianer fand sich schnell hinein, bekam den Ringnamen Akebono und arbeitete sich innerhalb von zwei Jahren bis in die Juryo-Division hinauf. 1992 gewann er erstmals ein Basho (Turnier), nämlich das Natsu-Basho von Tokio mit einem 13-2. Danach wurde er immer stärker und wurde kurze Zeit später zum Ōzeki ernannt. Nachdem er im November 1992 und Januar 1993 die Turniere gewann, wurde er zum 64. Yokozuna in der Sumōgeschichte ernannt. Nach einer kurzen Zeit der Dominanz war er bald verletzungsgeplagt, besonders an den Knien, die unter dem Gewicht von 230 kg bei einer Größe von 2,04 m stark gelitten haben. Als der junge und talentierte Takanohana zum Yokozuna ernannt wurde, geriet er in dessen Schatten und konnte nur schwer mithalten, zumal Takanohana Japaner und damit automatisch populärer war.
Nachdem er beim Natsu Basho 1997 seinen 9. Turniersieg erlangt hatte, kam eine lange, teils verletzungsbedingte Durststrecke.
Im Jahr 1998 zelebrierte er bei den Olympischen Winterspielen in Nagano während der Eröffnungsfeier die traditionelle Ehrenzeremonie, die vor jedem Sumoturnier stattfindet.
Im Jahr 2000 folgte dann für ihn noch einmal eine kurze Blütezeit, als er die Turniere in Nagoya und Fukuoka gewinnen konnte. Kurz nach dem Neujahrsturnier 2001, bei dem er verletzungsbedingt nicht antreten konnte, trat er zurück und blieb dem Sumōsport noch bis 2003 als Trainer erhalten. Danach versuchte er sich, allerdings mit weit geringerem Erfolg, als K1-Kämpfer.
Akebono galt als typischer Vertreter der Schlag- und Stoßtechniken. Jedoch war er auch in der Lage mit Yori-kiri (Heraustragen oder -schieben eines Gegners mit Griff am Mawashi) einen Kampf für sich zu entscheiden.
Heute ist er mit Christine Kalina verheiratet, die Tochter einer Japanerin und eines US-Amerikaners ist und mit der er drei Kinder hat.
Wrestling
Akebono trat auch schon als Wrestler an, so konnte er unter anderen The Big Show bei Wrestlemania 21 besiegen (Dies war allerdings ein Sumo-Kampf), und tritt seitdem unregelmäßig in Japan an, wo er bei allen Ligen auftritt, da in Japan die Trennung der Ligen nicht so streng gehandhabt wird wie in den USA. Dort wäre es undenkbar, dass ein Wrestler gleichzeitig bei WWE und TNA auftreten würde. Akebono hat eine sehr gute Matchbilanz, die auch Siege gegen die bekanntesten Wrestler Japans aufweist.
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Akebono, Tarō |
| ALTERNATIVNAMEN | 曙太郎 (japanisch); Chad Haaheo Rowan (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Sumō-Ringer |
| GEBURTSDATUM | 8. Mai 1969 |
| GEBURTSORT | Hawaii |
