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Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
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Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen ist unter den sieben wissenschaftlichen Akademien in Deutschland die zweitälteste. Ihre Aufgabe ist es, in eigener Arbeit und in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Forschungseinrichtungen des In- und Auslandes der Wissenschaft zu dienen. Sie hat ihren Sitz in Göttingen.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Die Königliche Gesellschaft der Wissenschaften wurde 1751 gestiftet. Ihr Stifter war König Georg II. von Großbritannien, Kurfürst von Hannover. Erster Präsident war der Schweizer Naturforscher und Dichter Albrecht von Haller. 1939 wurde sie in Akademie der Wissenschaften zu Göttingen umbenannt. Unter den wissenschaftlichen Akademien der Bundesrepublik Deutschland ist sie nach der Leopoldina (1652) die zweitälteste.
Organisation
Die Akademie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und hat die Aufgabe, in eigener Arbeit und in Zusammenarbeit mit Forscherpersönlichkeiten und Forschungseinrichtungen des In- und Auslandes der Wissenschaft zu dienen. Die Akademie besteht aus zwei Klassen, der Mathematisch-Physikalischen und der Philologisch-Historischen Klasse. In beiden Klassen wirken bis zu vierzig ordentliche Mitglieder, die ihren Wohnsitz in Norddeutschland haben, und bis zu einhundert korrespondierende Mitglieder, die aus dem übrigen Deutschland und dem Ausland zugewählt werden.
Seit 1753 gibt die Akademie die Rezensions- und Literaturzeitschrift Göttingische Gelehrte Anzeigen heraus. Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen gehört der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften an.
Präsident der Akademie ist derzeit Herbert W. Roesky, Vizepräsidenten sind Werner Lehfeldt und Norbert Elsner.
Preise
Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen vergibt:
- Akademie-Preis für Biologie
- Akademie-Preis für Chemie
- Akademie-Preis für Physik
- Brüder-Grimm-Medaille
- Dannie-Heineman-Preis
- Hans-Janssen-Preis
- Hanns-Lilje-Preis
- Lichtenberg-Medaille
- Sartorius-Preis
- Wallstein-Preis
Literatur
- Karl Arndt: Göttinger Gelehrte. Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen in Bildnissen und Würdigungen 1751–2000. 2 Bände. Wallstein, Göttingen 2001, ISBN 3-89244-485-4.
- Holger Krahnke: Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1 (Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse, 3. Folge, Bd. 246/Mathematisch-Physikalische Klasse, 3. Folge, Bd. 50).
- Achim Link: Die Veröffentlichungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001. Bibliographie mit Schlagwort-Katalog. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82518-8 (Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse, 3. Folge, Bd. 245/Mathematisch-Physikalische Klasse, 3. Folge, Bd. 49).
- Rudolf Smend, Hans-Heinrich Voigt (Hrsg.): Die Wissenschaften in der Akademie. Vorträge beim Jubiläumskolloquium der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen im Juni 2000. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2002, ISBN 3-525-82519-6 (Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse, 3. Folge, Bd. 247/Mathematisch-Physikalische Klasse, 3. Folge, Bd. 51).
- Rudolf Smend (Hrsg.): Wissenschaft entsteht im Gespräch. 250 Jahre Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Wallstein, Göttingen 2002, ISBN 3-89244-624-5.
Weblinks
Koordinaten: 51° 32′ 05″ N, 9° 56′ 14″ O
Bild:BAdW.jpg Bayerische Akademie der Wissenschaften | Bild:BbawLogo.jpg Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften | Bild:Akademie Goettingen.jpg Akademie der Wissenschaften zu Göttingen | Bild:Athene Logo der Heidelberger AdW .jpg Heidelberger Akademie der Wissenschaften | Bild:AdWL.jpg Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Bild:Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften.jpg Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften | Bild:Sächsische Akademie der Wissenschaften.jpg Sächsische Akademie der Wissenschaften
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