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Ahrensburger Tunneltal

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Das Ahrensburger Tunneltal ist eine Glaziale Rinne nördlich von Hamburg bei Ahrensburg. Das Tunneltal bildete sich durch Schmelzwasser unter dem Inlandeis, welches in der letzten Eiszeit dieses Gebiet bedeckte. Diese Schmelzwasser erodierten tief in den Untergrund und hinterließen am Ende der Eiszeit eine schmale längliche Rinne mit steilen Hängen, in deren geschützter Lage Eisreste, sogenanntes Toteis, sich erhalten konnte. Vor ca. 13.000–10.000 Jahren war das Resteis bereits von einer Kies- und Sandschicht überdeckt und darüber befand sich ein See, an dessen Ufern sich die Rastplätze der nacheiszeitlichen Rentierjägerkulturen (Hamburger und Ahrensburger Kultur) befanden, die diesen natürlichen Engpass, den die Rentierherden auf ihren jährlichen Wanderungen passieren mussten, zur Jagd nutzten. In den Feuchtsedimenten des heute verlandeten Sees erhielten sich organische Hinterlassenschaften dieser Jägerkulturen, wie die zahlreichen Knochen ihrer Beutetiere sehr gut.

Literatur

  • Archäologisches Landesmuseum der Christia-Albrechts-Universität Schloß Gottorf (Hg.), Steinzeitliche Jäger in Schleswig-Holstein, Schleswig 1998, 22.
Wikipedia
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