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Ahausen (Niedersachsen)
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Sin escudo.svg Hilfe zu Wappen |
| |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Rotenburg (Wümme) | |
| Samtgemeinde: | Sottrum | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 53° 4′ N, 9° 19′ O53° 4′ N, 9° 19′ O | |
| Höhe: | 25 m ü. NN | |
| Fläche: | 34,41 km² | |
| Einwohner: | 1824 (29. Juni 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 53 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 27367 | |
| Vorwahl: | 04269 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ROW | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 57 001 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Am Eichkamp 12 27367 Sottrum | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Bernhard Hasselhoff | |
Ahausen ist eine Gemeinde im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen. Sie liegt südwestlich der Kreisstadt Rotenburg (Wümme) und ist Teil der Samtgemeinde Sottrum. Die Gemeinde hat etwa 1.800 Einwohner (2004) und erstreckt sich auf einer Fläche von 34,41 Quadratkilometern.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Die Ortschaft Ahausen ist urkundlich erstmals 1226 nachgewiesen. In der Urkunde tauchte der Name eines "Godefridus sacerdos de Ouhusen" auf. Es lebten damals ungefähr 26 Familien, mehrheitlich Bauern, in Dorfgemeinschaften. Jeder hatte ein bestimmtes Maß an Ackerland und entsprechenden Anteil an Gemeineigentum. Es gab schon eine Kapelle oder Kirche mit einem eigenen Geistlichen, der der Domgemeinde in Verden unterstand. Das Dorf wuchs in jenen Zeiten unaufhörlich und es änderte sich im Laufe der Jahre der Name über Ouhusen, Auhusen, Ahusen (um 1700) in Ahausen. Diese Entwicklung wurde durch den hereinbrechenden 30-jährigen Krieg unvermittelt unterbrochen; die Truppen des Grafen von Tilly verwüsteten den Ort vollkommen. In der Bünte sind heute noch die Schanzengräben der Schweden zu erkennen, die dort ihr Hauptquartier aufgeschlagen hatten. Die zerstörte Kirche wurde aber noch während des Krieges wieder aufgebaut und erhielt 1637 eine neue Glocke, da man die alte nicht wiedergefunden hatte.
Vom November 1829 bis zum November 1847 wurde die Verkoppelung der Ahauser Feldmark durchgeführt. Aus Ahausen gingen die sogenannten Hollandgänger mit eigenem Handwerkszeug nach Holland zum Grasmähen. Bis 1866 bestand in Ahausen die Amtsvogtei, wozu auch Unterstedt, Eversen Haberloh und Ahausen mit Ahauser Mühle und Gut Stelle zählten. Als der Staat Geld brauchte, verkaufte die preußische Regierung die Vogtei.
1910-1912 wurden die Siedlungen "Auf dem Adel" und auf "Auf der Bünte" errichtet. Seinerzeit hatte Ahausen 432 Einwohner. Seit 1921 gibt es elektrisches Licht und 1925 wurde die erste Straßenbeleuchtung angebracht. Die Kultivierung der Moore oberhalb der Wümme machte 1923-1924 den Bau der oberen Ahauser Schleuse und 1927 den Bau der unteren Schleuse notwendig. 1933 hatte das Inkrafttreten des Gemeindeverfassungsgesetzes einschneidende Auswirkungen auf die Gemeindeordnung. Aus dem Gemeindeausschuß wurde der Gemeinderat, der keine Beschlüsse mehr fassen durfte, sondern nur noch beratende Funktion erhielt. Seine Mitglieder bestimmte der Landrat. Gemeindewahlen fanden nicht mehr statt, der Gemeindevorsteher hatte alleinige Entscheidungsgewalt.
Seit 1974 gehört auch die Ortschaft Eversen, die erstmals 1570 genannt wird, zur Gemeinde.
Politik
Wappen
Das Wappen zeigt einen von nichtheraldisch links unten nach rechts oben verlaufenden Flusslauf (Wümme) mit weißem Balken. Im oberen Wappeneck findet sich eine silberne Kirche auf rotem Grund, im unteren Wappeneck ein silberner Wolfskopf, darunter zwei ebenfalls silberne Heidestrünke auf rotem Grund. Die Farbgebung des Wappens bezieht sich mit den Farben Rot und Silber auf Niedersachsen. Rot steht zudem für die Heideflächen in der Gemeinde Ahausen und ist auch die Grundfarbe im Wappen der Samtgemeinde Sottrum. Blau symbolisiert die Wasserflächen der Fließgewässer im Gemeindegebiet. Bedeutung der 3 Symbole und der Farben: Ahauser Kirche: Die Ahauser Kirche ist das Wahrzeichen für den Ortsteil Ahausen. Sie stammt aus dem 17. bzw. 19. Jahrhundert und steht unter Denkmalschutz. Fließgewässer: Das Gemeindegebiet von Ahausen wird durch mehrere Fließgewässer (Wümme, Ahauser Bach, Everser Bach) geprägt. Heidepflanze und Wolfskopf: Die Heidepflanze und der Wolfskopf stellen den "Wolfsgrund" im Ortsteil Eversen dar, einem der größten zusammenhängenden Heidenaturschutzgebiete außerhalb der Lüneburger Heide.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
- Dorfkirche des Klassizismus mit älterem Kirchturm
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Die Gemeinde liegt nahe der Bundesstraße 215 nach Verden.
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