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Agronomische Trockengrenze

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Die agronomische Trockengrenze zählt zu den agrargeographischen Anbaugrenzen und trennt Gebiete in denen sinnvoll Regenfeldbau möglich ist von Gebieten, wo dies nicht mehr möglich ist und gegebenenfalls Bewässerungsfeldbau betrieben werden kann. Sie ist nicht zu verwechseln mit der klimatischen Trockengrenze.

In einer einfachen Formel kann die agronomische Trockengrenze durch den Jahresniederschlag N und die Jahresdurchschnittstemperatur T ermittelt werden: N = 15 × T.
Für Regenfeldbau muss der Niederschlag mindestens 15× der Durchschnittstemperatur entsprechen und fällt etwa mit der 400 mm - Isohyete zusammen. Diese Formel ist nur ein Anhaltspunkt, da die agronomischen Trockengrenzen auf Grund der Variabilität der Niederschläge im Jahresablauf der Bodenbeschaffenheiten unterschiedlich ausfallen können.

Weitere Anbaugrenzen sind die agronomischen Polargrenzen sowie die agronomischen Höhengrenzen.

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