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Aegidienberger
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der Artikel ist in dieser Form POV und müsste neutralisiert werden Dinah 12:59, 12. Mär. 2007 (CET)
| Aegidienberger | |
|---|---|
| Bild:Aegidienberger.jpg
im Isländertyp stehender Aegidienberger | |
| Wichtige Daten | |
| Ursprung: | Aegidienberg, 1981 |
| Hauptzuchtgebiet: | Deutschland, NRW |
| Verbreitung: | Deutschland und Nachbarländer |
| Stockmaß: | 143 - 152 cm |
| Farben: | alle Farben |
| Haupteinsatzgebiet: | Sport- und Freizeitpferd |
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Der Aegidienberger ist eine 1981 von Walter Feldmann Senior und Walter Feldmann Junior begründete Pferderasse. Sie hat 140 bis 150 cm Stockmaß; kräftiges Kleinpferd; Isländertyp; edler, gerader Kopf; üppiger Behang.
Inhaltsverzeichnis |
Zuchtgeschichte
1981 wurde aufgrund eines Besuches der Peruanischen Pferdemeisterschaften durch die Herren Walter Feldmann (sen. u. jun.) der Plan gefasst durch Kreuzung der beiden Gangpferde Paso Peruano und Islandpferd eine neue Pferderasse zu züchten. Die Summe der jeweiligen Rassevorteile sollten in einem in Aegidienberg aufgelegten Rassezuchtprogramm vereint werden.
Herauskommen sollte dabei ein Gangpferd, das als Mischung aus Paso Peruano und Isländer die Geschwindigkeit des Isländers bewahrt, dabei eine Tölt- und Fundamentverbesserung aufweist, das gegenüber den in Island gewohnten (genetischer Stempel) Temperaturen höhere Temperaturen aushält, dabei die Robustheit und Leichtrittigkeit nicht verliert, ein gegenüber dem Isländer höheres Stockmaß aufweist und die vom Paso Peruano bekannten Rassegegebenheiten wie die exzellente Naturtöltfähigkeit nicht verliert. Wesentlich ist auch, dass der Aegidienberger im Gegensatz zum Isländer fast kein Sommerekzem aufweist.
Zuchtmethodik
Durch die Paarung eines reinen Paso-Peruano-Hengstes mit einer reinen Isländer-Stute wurde die F1-Generation geschaffen. Diese F1-Generation wurde danach in einer Anpaarung mit einem reinen Islandpferd rückgekreuzt. Das Ergebnis war die R1-Generation. Im folgendem Zuchtabschnitt wurde diese mit der F1-Generation angepaart. In Folge entstand das Endprodukt, eine 5/8-Kreuzung aus Islandpferden und Paso Peruanos das über 5/8 isländisches und 3/8 peruanisches Blut verfügt.
Der Erfolg zeigte sich in der Anerkennung als eigene Pferderasse mit dem Namen Aegidienberger der so auch im Rheinischen Pferdestammbuch und verschiedenen Zuchtverbänden eingetragen ist und ebenfalls vom Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft als eigenständige Pferderasse anerkannt wurde.
Rassestandards
Die ideale Schnittmenge zweier Welten ergibt wie bereits im Zuchtziel beschrieben durch den Einfluss des Paso Peruanos ein kooperatives mittelgroßes Pferd mit Anmut, Leichtigkeit, das als Energiebündel und gegebenem Naturtölt mit der Robustheit der Isländer ein recht starkes Fundament hat. Da Kreuzungsrassen genetisch nicht absolut gefestigt sind, ist bekannt, denn Kreuzungsrassen haben gelegentlich Nachfahren mit geringwertigeren Eigenschaften als die eigentliche Rassedefinition. Dieser Anteil findet ihren Einsatz zwar nicht in der Zucht, sind aber sehr geschätzte Reitpferde.
Der klassische Aegeidienberger als Naturtölter ist das gewünschte Endprodukt.
Im Jahre 2004 gab es jedoch Versuche die Zuchtlinie für Aegidienberger auch für andere Rassen zu öffnen um sie in die Zuchtlinie einzubringen. Damit würde der klassische 5/8 Zuchtmix aus Paso Peruano und Isländer jedoch verschwimmen, was auf breiten Widerstand stieß. Es heißt, wer je einen wirklich guten Aegidienberger geritten sei, wird so ein Pferd nicht mehr aus der Hand geben.
