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Adiaphora

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Adiaphora (von griech. adiaphora „nicht Unterschiedenes“, Sg. adiaphoron; auch Adiaphorismus/-ismen) sind nach dem Verständnis der stoischen Philosophie sowie auch in der christlichen Theologie Dinge, die in sittlicher Hinsicht neutral sind, d.h. sich einer Zuordnung als gut oder böse entziehen.

Die Stoiker, die den Begriff geprägt haben, definierten nur zwei Dinge als sittlich festlegbar:

  • Die Tugend als das einzige Gute sowie
  • das Laster als das einzige Übel.

Alles andere ist ein Adiaphoron. So sind Dinge wie das Leben, die Schönheit, der Reichtum oder die Gesundheit sittlich neutral, sozusagen „gleichgültig“.

Das Oxford English Dictionary kennt diesen Begriff als eine Gleichgültigkeit gegenüber religiösen Dingen.

Epikur (341-270 v.Chr.) war der Ansicht, es gebe keine Adiaphora.

Siehe auch

Wikipedia
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