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Achillesferse
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Die Achillesferse stammt als Begriff aus der griechischen Mythologie: Die rechte Ferse war die einzige Stelle, an welcher der Sagenheld Achilleus verwundbar war. Der Begriff wird heute vor allem als Metapher verwendet und bezeichnet eine verwundbare Stelle eines Systems oder einer Taktik.
Als Sohn eines menschlichen Vaters und einer göttlichen Mutter, der Meeresgöttin Thetis, war Achilleus sterblich. Thetis versuchte aber, ihn zumindest unverwundbar zu machen, und tauchte ihn in den Styx, den Fluss, der die Unterwelt von der Oberwelt trennt. Die Stelle an der Ferse, an der sie Achilleus mit der Hand hielt, blieb jedoch vom Wasser des Flusses unbenetzt, und wurde so zur einzigen verwundbaren Stelle.
In den bekanntesten Versionen von Achilleus' Tod wurde er von Apollon selbst oder von einem Pfeil des Paris, der von Apollon gelenkt wurde, in die verwundbare Achillesferse getroffen. Die logischste Frage ist hier aber, ob eine Vewundung der Achillesferse zum Tod führen kann. Jedoch wurde die Achillesferse aus der Mythologie zum Namensgeber der menschlichen Achillessehne.
Eine Kopie dieser Idee findet sich unter anderem in der Nibelungensage. Hier bedeckt ein Lindenblatt eine Stelle des Rückens von Siegfried, der sich im Drachenblut badet, um unverwundbar zu werden. An eben dieser einzigen verwundbaren Stelle seines Körpers wird er im späteren Verlauf der Sage von Hagen tödlich verletzt.
Ein Programm des Kabarettisten Bodo Wartke hat den Titel AchillesVerse, d.h. der Name ist hiervon abgeleitet.
Siehe auch
| Wiktionary: Achillesferse – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
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