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Abtastrate

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Mit Abtastrate, auch Samplingrate, bezeichnet man in der Signalverarbeitung die Häufigkeit, mit der ein Signal pro Zeitintervall abgetastet wird. Der Abstand zwischen den Abtastzeitpunkten ist das Abtastintervall. Ist er konstant, heißt die Abtastrate auch Abtastfrequenz oder Samplingfrequenz. Die Wahl einer konstanten Abtastfrequenz vereinfacht die Weiterverarbeitung des Signals.

Zur Weiterverarbeiitung werden die gemessenen Amplitudenwerte mit einem Analog-Digital-Wandler digitalisiert. Gemäß dem Nyquist-Abtasttheorem erfasst eine Abtastfrequenz fa nur Frequenzen fmax, die kleiner als halb so groß sind:

f_{max}<\frac{f_{a}}{2}

Fehlt ein Tiefpassfilter, der die Eingangsfrequenz auf fmax beschränkt, treten Fehlmessungen auf, die Alias-Effekte.

Die Abtastrate wird in Hertz oder Samples per Second (Samples/sec), kurz SPS oder S/s, angegeben.

Abtastrate bei Audio-CDs

Audio-CDs verwenden eine Samplingfrequenz von 44,1 kHz, ausreichend für Frequenzen von etwa fmax = 20kHz. Audio-DVDs besitzen manchmal Abtastraten von 96 oder gar 192 kHz.

Die sehr hohen Abtastfrequenzen werden angestrebt, um die Originalaufnahme schon im ersten Arbeitsschritt im Studio so originalgetreu wie möglich aufzunehmen. Jeder sich anschließende Bearbeitungsschritt kann die Qualität höchstens erhalten.

Es soll auch einen psychoakustischen Effekt geben, der besagt, dass sich angeblich die hochfrequenten Obertöne auch jenseits der Hörgrenze durch Interferenzen bemerkbar machen. Eine Aufnahme klinge bei der Präsenz höchstfrequenter Anteile voller und sorge so für nötige Wärme einer Aufnahme. Diese Aussage ist wissenschaftlich nicht gesichert.

Siehe auch

Chroma Subsampling | Sampling (Musik) | Wordclock

Weblink

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