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Abm – arbeitsgemeinschaft behinderung und medien

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Die abm – arbeitsgemeinschaft behinderung und medien e.v. ist ein 1983 auf Anregung der Bayerischen Staatsregierung gegründeter Verein, der Menschen mit einer Behinderung und ihren Interessenvertretungen Zugang zu den Neuen Medien zu erschließen soll. Heute sind unter dem Namen abm ca. zwanzig auf Landes- oder Bundesebene tätige Organisationen der Behinderten- und Erwachsenenbildungsarbeit vereinigt. Die Geschäftsführung hat Dr. Peter Radtke inne.

Im September 1984 begann die abm ihre Fernsehtätigkeit mit der Ausstrahlung eines regelmäßigen Informationsprogramms für behinderte Zuschauer und ihre Angehörigen im Münchner Kabelpilotprojekt. Das Ziel der Sendungen ist es, Menschen mit einer Behinderung zu motivieren, nach ihren jeweiligen Voraussetzungen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Aktuell gestaltet die abm regelmäßige Sendungen und Reihen auf kabel eins, 3Sat, DSF, Münchener Lokalsendern sowie auf IN TV.

1987 eröffnete die abm ihre zweite Abteilung, die Videothek für Hörgeschädigte. Aufgabe dieser Einrichtung ist es, Gehörlosen und Schwerhörigen ein adäquates Angebot an untertitelten Spiel-, Unterhaltungs- und Dokumentarfilmen zur Verfügung zu stellen.

Als dritte Abteilung der abm entwickelte sich das Filmbüro „Wie wir leben“ mit einer deutschlandweit einzigartigen und umfassenden Filmdatenbank. Diese Institution dient der Kontaktvermittlung zwischen Filmproduzenten einerseits und Betroffenen sowie deren Interessenvertretungen andererseits. Ihre weiteren Aufgaben sind die Verbreitung spezifischer Filme zur Behindertenproblematik sowie die Fortbildungsarbeit von Behindertenselbsthilfegruppen und -verbänden im audiovisuellen Bereich. Unterstützend wirkt das Filmbüro auch an Behindertenfilmfestivals im In- und Ausland mit und veranstaltet alle zwei Jahre das internationale Filmfestival „Wie wir leben!“ Jüngste Aktivität dieser Abteilung ist das bayernweite Projekt Objektiv – Behinderung, Medien und Schule.

Weblinks

Wikipedia
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