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Ablehnbereich

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Der Ablehnbereich (auch: kritischer Bereich) ist in der Wahrscheinlichkeitstheorie eine Teilmenge des Ereignisraums eines statistischen Tests.

Er bildet die Menge der Ergebnisse, die mit der Nullhypothese wenig vereinbar sind. Die bedingte Wahrscheinlichkeit, ein Ergebnis aus dem Ablehnbereich zu erhalten, wenn die Nullhypothese stimmt, ist höchstens so groß wie das Signifikanzniveau des Tests.

Bei eindimensionalen Fragestellungen (zum Beispiel Test auf die Lage eines Parameters) wird je nach Wahl des Ablehnbereichs zwischen einseitigen und zweiseitigen Tests unterschieden. Viele Fragestellungen sind mehrdimensional, zum Beispiel die Frage nach der Unabhängigkeit in einer größeren (mehr als 2 Zeilen und Spalten) Kontingenztafel. Ein Extremfall sind Anpassungstests, die theoretisch unendlichdimensional sind.

Um die Interpretation eines Tests zu erleichtern, werden Ablehnbereiche in der Regel zusammenhängend gewählt. Bei diskreten Fragestellungen (zum Beispiel der exakte Test nach Fisher ist es möglich, durch Wahl einzelner Fälle den Ablehnbereich besser auszuschöpfen und dabei die Reihenfolge der Unvereinbarkeit mit der Nullhypothese zu missachten. Dies wird in der Praxis aber unterlassen.

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