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Ablassbrief

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Ablassbrief

Der Ablassbrief (auch Indulgenzbriefe, von lateinisch litterae indulgentiales oder Ablassblatt oder - insbesondere bei größerem Bildteil - Ablassbild genannt) war eine Form der Einblattdrucke, die im 15. Jahrhundert von Briefmalern als Holzschnitte oder Kupferstiche mit christlichen Darstellungen und beigefügten Gebeten angefertigt wurden.

Ausgestellt im Namen des Papstes oder eines von ihm beauftragten Bischofs oder Kardinals, versprach die Kirche den Käufern einen Nachlass zeitlicher Sündenstrafen oder einen vollkommenen Ablass. Als Auflage war dabei aber auch die Verrichtung bestimmter Gebete (z. B. Rosenkranz) oder das Tun gottgefälliger Werke (z. B. Spenden für den Bau von Kirchen). Aufmerksam darauf machte der Dominikanermönch Johann Tetzel mit dem berühmten Satz: "Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt"

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