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ATI Crossfire
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Als ATI Crossfire bezeichnet das Unternehmen AMD (früher ATI Technologies) eine Multi-GPU-Technik, um zwei Grafikkarten in einem PCI-Express-System gleichzeitig zu betreiben. Crossfire basiert dabei auf dem älteren ATI Multi-Rendering und bringt diese Technik so in den Massenmarkt.
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Funktionsweise
Es gibt inzwischen drei verschiedene Möglichkeiten einen Crossfire-Verbund zu erstellen:
- Die alte Crossfire-Verbindung benötigt ein spezielles Monitorkabel, über welches beide Grafikkarten extern verbunden werden. Hier wird eine so genannte Master-Karte (am Namen "Crossfire Edition" erkennbar) benötigt, die mit einer Slave-Karte (übliche Version) kombiniert wird. Ein spezieller Chip auf dieser Master-Karte mischt das Ausgabebild der zwei Grafikkarten zusammen.
- Mit der X1650 XT und X1950 Pro wurde das interne Crossfire (von AMD als „nativ“ bezeichnet) vorgestellt. Über zwei interne Brücken werden zwei baugleiche Grafikkarten verbunden.
- Ausnahmen sind die X1300- und X1600-Karten, die weder die externe oder interne Verbindung, noch spezielle Masterkarten benötigen. Die Kommunikation zwischen diesen Karten wird dabei komplett über den PCI-Express-Bus der Hauptplatine abgewickelt, ähnlich wie bei MultiChrome von S3 Graphics.
Der Unterschied zum SLI von NVIDIA ist, dass bei Crossfire Daten generell bidirektional ausgetauscht werden können.
Crossfire ist zur Zeit nur auf Chipsätzen von Intel und von AMD bzw. ATI Technologies nutzbar. Für diese Beschränkung gibt es keinerlei technischen Gründe, sondern dies ist eine reine Marketing-Entscheidung seitens AMD bzw. ATI Technologies.
Betriebsmodi
Es werden vier verschiedene Betriebsmodi angeboten:
- SuperTiling: Standard für Direct3D-Anwendungen
- Scissor (auch bekannt als Split Frame Rendering (SFR) mit "Load-Balancing"): Standard für OpenGL-Anwendungen
- Alternate Frame Rendering (AFR): Schnellster Modus, aber Probleme mit Kompatibilität.
- SuperAA ist ein neuer Qualitätsmodus, bei dem beide Grafikkarten denselben Frame mit verschiedenen FSAA Pattern berechnen. Damit sind größere FSAA Faktoren möglich.
Chips/Karten, die Crossfire unterstützen
mit externer Verbindung
Folgende ATI-Grafikchips beherrschen Crossfire mit einer externen Verbindung und dem Einsatz einer Master-Karte (Crossfire-Edition):
Es werden dabei eine Master-Karte und eine Slave-Karte benötigt, wobei sich eine leistungstärkere Slave-Karte an der Leistung der Master-Karte orientieren muss.
Die CrossFire-Editionen entsprechen dabei in etwa folgenden Slave-Karten:
| X800CF | X800XL |
| X850CF | X850XT(-PE) 1 |
| X1800CF | X1800XT mit 512MB RAM |
| X1900CF | X1900XT mit 512MB |
| X1950CF | X1950XT 2 |
1: Je nach Hersteller
2: Die X1950CF hat teilweise einen um 10MHz verringerten GPU-Takt
mit interner Verbindung
Folgende ATI-Grafikchips beherrschen internes "natives" Crossfire und benötigen keine Master-Karte:
ohne dedizierte Verbindung
Folgende ATI-Grafikchips benötigen keinerlei interne oder externe Verbindungen:
Siehe auch
Weblinks
Alternate Frame Rendering | BitFluent Protocol | Crossfire | MultiChrome | Multi-Rendering | Parallel Graphics Configuation | Scalable Link Interface | Scan Line Interleave
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Radeon-8000-Serie |
Radeon-9000-Serie |
Radeon-X-Serie |
Radeon-X1-Serie |
Radeon-HD-Serie |
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FireGL |
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Xilleon
Sonstiges: ATI Crossfire | HyperMemory | ATI Rialto
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