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AMX-30 AuF1

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AMX-30 AuF1 Panzerhaubitzen

AMX-30 AuF1
Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 4 (Kommandant, Fahrer, Richtkanonier, Munitionskanonier)
Länge 10,23 m (Länge mit Geschütz in 12-Uhr-Stellung)
Breite 3,10 m
Höhe 3,17 m (Turm Oberseite)
Gewicht 46 Tonnen (Gefechtsgewicht)
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung 80 mm - 100 mm
Hauptbewaffnung 1 x 155 mm GCT Kanone F1
Sekundärbewaffnung 1 x 12,7 mm MG (Deckaufbau)
Beweglichkeit
Antrieb 12-Zylinder Hispano-Suiza HS-110
720 PS
Federung Torsionsstab (AMX-30 Chassis)
Höchstgeschwindigkeit 60 km/h (Straße)
Leistung/Gewicht 17,2 PS/Tonne
Reichweite 500 km (Diesel) oder 420 km (Benzin)
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort AMX-30_AuF1, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


Die AMX-30 AuF1 (AUtomoteur modèle F1) ist eine moderne Panzerhaubitze französischer Bauart. Es handelt sich um ein 155 mm Geschütz auf einem AMX-30 Chassis zur Bekämpfung von Bodenzielen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Um der Überlegenheit des Warschauer Paktes hinsichtlich konventioneller Kriegswaffen entgegenzuwirken, wurde ein hochmobiles und leistungsfähiges Panzerartilleriefahrzeug seitens der französischen Streitkräfte gefordert, das auf dem Gefechtsfeld schnell verlegbar ist und in kurzer Zeit eine hohe Salvenzahl abfeuern kann. Des Weiteren sollte eine Nachfolge für den veralteten Geschütztyp F3 entwickelt werden.

Den Auftrag bekam schließlich der französische Rüstungsbetrieb GIAT, der in den 50er Jahren bereits den erfolgreichen französischen Kampfpanzer AMX-30 konstruiert hatte und somit reichlich Erfahrung im Panzerbau besaß. Die Entwicklung begann 1969 und die ersten Prototypen wurden in den frühen 70er Jahren fertiggestellt. 1979 wurden erste taktische Experimente durchgeführt. Die Auslieferung erfolgte in den kommenden Jahren. Es sind heute 134 Fahrzeuge beim Französischen Heer im Einsatz.

Technik

Für konventionelle Geschosse hat die Haubitze eine maximale Feuerreichweite von 23,5 km. Beim Verfeuern von sogenannten Rocket Assisted Projectiles (raketengetriebene Projektile) ist eine Reichweite von ca. 28 km möglich. Es wird ein automatischer Lademechanismus eingesetzt, der eine Feuergeschwindigkeit von 6 Schuss in 52 Sekunden erlaubt, wobei die ersten drei Projektile innerhalb von 15 Sekunden verschossen werden können. Somit ist es möglich gezielte Feuerschläge gegen bewegte und Kurzzeitziele abzugeben.

Der Höhenrichtbereich der Kanone reicht von -5° bis +66°, der Seitenrichtbereich des Turmes beträgt 360°, der Turm ist somit vollständig drehbar. Die Panzerhaubitze kann in zwei Minuten feuerbereit gemacht werden. Nachtsichtmittel, Zielcomputer und ABC-Schutzanlage gehören zur Standardausstattung.

Der 19 Tonnen schwere Geschützturm AuF1 TA dieser Panzerhaubitze wird vom Hersteller auch (abhängig vom Auftraggeber) auf den Fahrgestellen des T-72, des Leopard 1, des indischen Kampfpanzers Arjun und, wie bereits erwähnt, auf Basis des AMX-30 angeboten.

Das Geschütz kann neben der üblichen NATO-Munition noch eine große Bandbreite weiterer Geschosse verschießen. Dazu zählen:

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Munitionstypen

AMX AuF1 im Einsatz

Der AMX AuF1 wird in Frankreich und Saudi-Arabien eingesetzt. In den 80er Jahren wurden zudem 85 Fahrzeuge in den Irak exportiert. Im Iran-Irak-Krieg (1980–1988) wurde diese Panzerhaubitze erstmals im realen Kampfeinsatz verwendet und Beobachtern zufolge zeigte sich, dass vergleichbare Modelle aus sowjetischer oder amerikanischer Produktion hinsichtlich Reichweite und Zielgenauigkeit unterlegen waren.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: AMX AuF1 – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
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