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ACUD
Aus Kefk.
Geschichte
Das ACUD wurde 1990 als Galerie in der Rykestraße 13 im Stadtbezirk Prenzlauer Berg gegründet. Die Abkürzung entstand aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen der Gründer. In einem leerstehenden, heruntergekommenen Haus wurden zwei Wohnungen zu Ausstellungsflächen umfunktioniert.
Aus der Zusammenarbeit mit anderen Projekten entstand der gemeinnützige Verein. An einem runden Tisch in Berlin-Mitte mit der Wohnungsbaugesellschaft Mitte WBM, dem Bezirksamt Mitte und verschiedenen Gruppen und Vereinen konnte sich das ACUD 1991 eines von 50 Häusern aussuchen. Gewählt wurde die Veteranenstraße 21 in Berlins Mitte. Dort entstanden die noch heute vorhandenen Projekte.
Nach harten Kämpfen mit den Erben der Alteigentümer, bei der es u.a. um die Folgen der sog. "Arisierung" von jüdischem Besitz in der Zeit des Nationalsozialismus ging, wurde zusammen mit der Stiftung "Umverteilen! Stiftung für eine solidarische Welt" das Haus gekauft. Nach etlichen Bauverzögerungen während der Sanierung wurden die Veranstaltungsbereiche das ACUD im Hof (Kino1, Sessioncafe, Club, Galerie) 2004 wiedereröffnet, weitere Bereiche: Kantina, Kino2, Theater (im Vorderhaus) im September 2006.
Programmatik
Das ACUD versteht sich als Träger alternativer Kunst- und Kulturarbeit. Es veranstaltet regelmäßige Filmfestivals mit politischem oder künstlerischem Anspruch (Britspotting, Globale). Das Theater ist ein Off-Theater. Im Sessioncafe gibt es täglich Live-Musik, vorwiegend aus dem Jazz- und Bluesbereich Session. Der Mädchenklub, ein Jugendklub für Mädchen und junge Frauen, hat einen emanzipatorischen Ansatz. Berühmt wurde das ACUD auch durch Drum&Bass-Partyreihen im nicht mehr existierenden Keller, jedoch im November 2006 wiedereröffneten Fireclub.
Weblink
www.acud.de´ Koordinaten: 52° 32′ 0" n. Br., 13° 24′ 3" ö. L.
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