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999 – Final Destination Death
Aus Kefk.
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | 999 – Final Destination Death |
| Originaltitel: | 999-9999 |
| Produktionsland: | Thailand |
| Erscheinungsjahr: | 2002 |
| Länge (PAL-DVD): | 103 Minuten |
| Originalsprache: | Thai |
| Altersfreigabe: | FSK 16 |
| Stab | |
| Regie: | Peter Manus |
| Drehbuch: | Nuttiya Sirakornwilai Peter Manus |
| Produktion: | Prachya Pinkaew |
| Musik: | Wild At Heart |
| Kamera: | Witcha Intranoi |
| Schnitt: | Dusanee Puinongpho |
| Besetzung | |
| |
999 – Final Destination Death (Thai: ต่อ ติด ตาย, 999-9999) ist ein thailändischer Spielfilm aus dem Jahr 2002. Regie bei dem Horrorfilm führte Peter Manus, der gemeinsam mit Nuttiya Sirakornwilai auch das Drehbuch verfasste. Der Film ist in seinem Aufbau der Final Destination-Trilogie ähnlich. Die Produktionsfirma Baa-Ram-Ewe produzierte den Thriller.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung
Eine junge, attraktive Studentin wechselt von einer Universität aus Chiang Mai an eine internationale Hochschule in Phuket, nachdem an ihrer alten Uni eine junge Kommilitonin brutal ermordet wurde. Der mysteriöse Mord, der Leichnam wurde auf einem Flaggenmast aufgespießt gefunden, blieb unaufgeklärt, so dass ein kleiner aufrührerischer Club sich für die Neue, die sie nach dem Schriftzug auf ihrem T-Shirt „Rainbow“ nennen, zu interessieren beginnt. Sun, der sowas wie der Anführer der Clique ist, möchte - wie die anderen auch - mehr über den grausamen Mord erfahren und befragt Rainbow. Sie berichtet der Gruppe, dass die Tote kurz vor ihrem Tod ein Telefonat mit der Rufnummer 999-9999 geführt hat, einer Nummer die vermeintlich jedem Anrufer einen Wunsch erfüllt, der - das erfahren sie erst später - nach Mitternacht durchgestellt wird. Daraufhin versuchen die neugewonnenen Freunde unter der besagten Nummer anzurufen, doch nur Ah-Chi gelingt es jemanden zu erreichen. Ah-Chi wünscht sich spontan einen Ferrari, den er auch einen Tag später erhält; als jedoch der anonyme Anrufer eine Gegenleistung für den Handel einfordert, bricht Ah-Chi den Kontakt ab und wird dafür auf rätselhafter Weise getötet.
Bei der Beerdigung ermahnt Rainbow die Gruppe erneut nicht unter der Telefonnummer anzurufen, doch die Freunde können der Versuchung nicht widerstehen und rufen der Reihe nach an. Sun, der ebenfalls anruft, erbittet sich Bedenkzeit und möchte seinen Wunsch noch nicht äußern. Mena und Ra-Jit, deren Wünsche sich später erfüllen, versterben dagegen qualvoll, dennoch gelingt es Sun noch von Ra-Jit zu erfahren, was der Händler von ihm einfordert: sein Leben! Daraufhin beginnt Sun mit Nachforschungen, um seine verbliebenden Freunde zu schützen, bzw. das Rätsel um die mysteriöse Telefonnummer, die keinem Teilnehmer zugeordnet ist, zu lösen. Tatkräftige Unterstützung findet er dabei in Rainbow, dennoch gelingt es den beiden nicht Moo-Preaw und Wawa zu beschützen; auch sie kommen auf brutalster Weise um. Sun ist daraufhin ein wenig niedergeschlagen, versucht dann aber mit seinen Ermittlungen weiterzumachen. Er beginnt ganz am Anfang und reist nach Chiang Mai, um die ansässige Universität zu besuchen. Hier erfährt er, dass insgesamt vier befreundete Studenten einer Clique qualvoll verstorben sind und das lediglich ein einziger Todesfall in den Medien aufgetaucht ist. Des weiteren erfährt er, dass die einzig lebende Person jener Clique Rainbow ist.
Zurück in Phuket stellt Sun Rainbow zur Rede und möchte von ihr wissen, warum sie als einzige ihres Freundeskreises noch am Leben ist. Sie erwidert ihm, dass sie bisher noch nicht angerufen hat. Es kommt zu einem Wortgefecht, an dessen Ende Rainbow die besagte Nummer wählt und sich Sicherheit für Sun wünscht, zu dem sie sich sichtlich hingezogen fühlt. Sun ist gerührt von Rainbows Wunsch ihn „zu retten“ und sich selbst zu „opfern“, so dass er die Lage falsch einschätzt. Ohne es zu ahnen bzw. auch ohne es zu wissen erfüllt sich plötzlich sein größter Wunsch: Liebe zu erfahren. Bereits im Sterben klingelt erneut das Telefon, eine bekannte männliche Stimme sagt zu ihm: „Es gibt nichts was 999-9999 nicht geben kann...“ - Rainbow fügt noch am Telefon hinzu: „Sun, das Spiel ist aus!“
Nach Chiang Mai und Phuket sieht man Rainbow am Ende des Filmes an einer Universität in Bangkog, als sie plötzlich von einer Gruppe junger Studentinnen über 999-9999 ausgefragt wird. Der Film endet mit den Worten Rainbows: „Ruft nicht an ...“
Rezeption
In der VideoWoche schrieb man, der Film sei kein weiter Wurf und habe keinen sonderlichen Tiefgang, sei aber „[...] eine unterhaltsame, handwerklich versiert inszenierte Schlachtplatte, die auch bei hartgesottenen Genrefreunden wenig Wünsche offen lässt.“[1]
Weblinks
Quellen
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