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68er-Bewegung
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Unter 68er-Bewegung werden verschiedene, meist linksgerichtete Studenten- und Bürgerrechtsbewegungen zusammengefasst, die mehr oder weniger zeitlich parallel Ende der 1960er-Jahre stattgefunden haben. Der Name bezieht sich auf das Jahr 1968, in dem einige der von diesen Bewegungen thematisierten Konflikte eskalierten, insbesondere in den USA in den Antikriegsdemonstrationen und den Folgen der Ermordung Martin Luther Kings, in Europa in diversen außerordentlichen zivilen Auseinandersetzungen.
Im allgemeinen Sprachgebrauch in Deutschland bezeichnet man hiermit häufig vereinfachend die Deutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre.
Die 68er-Bewegung hat der 68er-Generation ihren Namen gegeben, für die die späten 60er-Jahre eine prägende Phase darstellt. Angehörige der Generation, im besonderen aktive Teilnehmer der Bewegungen, werden 68er bzw. Alt-68er genannt.
Die 60er-Jahre als zeitlicher Wendepunkt
Diesen diversen Bewegungen gemeinsam waren u.a. der Protest gegen den laufenden Vietnamkrieg (Friedensbewegung), der Kampf gegen Autorität (insbesondere in Bildung und Erziehung, Jugendbewegung) und für die Gleichstellung mancher Minderheiten sowie der Einsatz für mehr sexuelle Freiheiten (Frauenbewegung, Sexuelle Revolution).
Beispiele typischer 68er-Bewegungenen
- Außerparlamentarische Opposition in Deutschland
- Deutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre
- März-Unruhen 1968 in Polen
- Pariser Mai
- Prager Frühling
- Black Power-Bewegung nach der Ermordung Martin Luther Kings
- Free Speech Movement, amerikanische Studentenbewegung in Kalifornien
- Globuskrawall und Zürcher Manifest in der Schweiz
- Massaker von Tlatelolco an der mexikanischen Studentenbewegung
- Zengakuren in Japan
- Hippie-Bewegung (international)
Siehe auch
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