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666 – Traue keinem mit dem du schläfst
Aus Kefk.
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | 666 - Traue keinem, mit dem du schläfst |
| Originaltitel: | 666 - Traue keinem, mit dem du schläfst |
| Produktionsland: | Deutschland |
| Erscheinungsjahr: | 2002 |
| Länge (PAL-DVD): | 95 Minuten |
| Originalsprache: | Deutsch |
| Stab | |
| Regie: | Rainer Matsutani |
| Drehbuch: | Rainer Matsutani |
| Produktion: | Bernd Eichinger |
| Musik: | Henning Lohner |
| Kamera: | Hans-Günther Bücking |
| Schnitt: | Hanna Müller |
| Besetzung | |
sowie Kurzauftritte von Prominenten als sie selbst: | |
666 - Traue keinem, mit dem du schläfst ist eine deutsche Filmkomödie aus dem Jahr 2002 von Filmregisseur Rainer Matsutani.
Inhalt
Moderne Faust-Version. Hier verliebt sich Mephisto (Armin Rohde) in Faust (Jan Josef Liefers) und will mit ihm Sex. Den bekommt er auch. Doch um den feschen Faust zu erregen, schlüpft er in fremde Körper, denn den fetten Teufel mag der Faust nicht. Gefallen findet er hingegen an Verona Feldbusch, Ralf Bauer und Claudia Schiffer. Faust, der nun in jedem potentiellen Sex-Partner Mephisto vermutet, verprügelt sogar seine Ex-Freundin Susi (Patricia Lueger), da er sie für Mephisto hält. Schließlich verwandelt sich Mephisto als Faust. Beim Sex mit sich selbst stellt Faust fest, dass der Penis seines Doppelgängers größer als seiner ist und erkennt in seinem Partner Mephisto, der sich daraufhin in den fetten Teufel zurückverwandelt. Letzten Endes kommt Mephistos Vater (Hanns Zischler) und holt seinen Sohn zurück. Faust wird mit der blonden Jennifer (Sonsee Neu) glücklich.
Kritiken
- „Nach seinem gelungenen Kinodebüt ‚Nur über meine Leiche‘ (1995) hat Rainer Matsutani eigentlich nichts Prickelndes mehr hervorgebracht. Nun legt er einen nervigen Faust-Klamauk der albernsten Sorte vor. Denn diese Neufassung des Goethe’schen Konzeptes hat weder Charme noch Verstand. Da können auch die albernen und dilettantischen Gastauftritte zahlreicher peinlicher Promis von Feldbusch bis Becker nichts retten.“ (prisma)
- „Oskar Roehlers ‚Suck My Dick‘ lässt grüßen, und Helmut Dietl wird parodiert, wenn ein herrlich aufgelöster Liefers nicht mehr weiß, ob er gerade mit einer schönen Frau Sex gehabt hat oder mit Armin Rohde. Der beste Coup gelingt Matsutani am Ende, da tritt Mephisto Papa persönlich auf. Der Fürst der Finsternis wird dargestellt von Hanns Zischler mit augenzwinkernder Eleganz und satanischer Coolness. Der Wenders-, Thome- und van-Ackeren-Akteur, der immer gern Genregrenzen überschreitet, gibt den Oberteufel als Charleys Tante aus der Hölle. Vor allem in Zischlers Auftritten gelingt es Matsutani manchmal, der deutschen Komödie den Teufel der Spießigkeit auszutreiben.“ (Filmportal)
- „Manche mögen sich zwar fragen, ob ein Film, in dem Schiffer, Becker und Feldbusch auf der Besetzungsliste stehen, nicht zwangsläufig ein Horrorfilm ist, aber so schlimm ist es nicht. Die Schiffer spielt besser als man glaubt, Boris Becker muss noch ein bisschen üben und die Feldbusch wollte doch ohnehin Kinder kriegen und aufhören zu arbeiten, oder?“ (Bayrisches Fernsehen)
- „Im Großen und Ganzen ist ‚666‘ ein unterhaltsamer, dabei jedoch absolut belangloser Streifen, was angesichts der monumentalen Vorlage und ihres Potenzials etwas schade ist. Famos sind einige der Auftritte der Stargäste. Einigen Promis fehlt dabei ganz offensichtlich ein wenig schauspielerisches Vermögen, da Boris Becker und Verona Feldbusch dann doch etwas hölzern wirken.“ (filmportal)
- Trotz zahlreicher Prominenter in Cameo-Auftritten ein arg dünner Spaß, der sich in groben inszenatorischen Dilettantismus und ein aufdringliches Gemisch aus Peinlichkeiten flüchtet. (Lexikon des Internationalen Films)
Weblinks
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