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4 × 100 m Staffel (Leichtathletik)

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Der 4 × 100-Meter-Staffellauf ist ein olympischer Wettbewerb der Leichtathletik, der bei großen Meisterschaften in der Regel am Schlusstag ausgetragen wird. Dabei legen vier Läufer auf einer ganzen Stadionrunde nacheinander jeweils 100 Meter zurück. Entscheidend für den Sieg ist die Gesamtzeit zwischen dem Start des ersten Läufers und dem Zieldurchgang des vierten Läufers. Der Wechsel zwischen den Läufern erfolgt durch Übergabe eines Staffelstabes.

Bei den Männern erzielen die schnellsten Staffeln eine Zeit von ca. 38 Sekunden (Weltrekord: 37,40 s, Stand 1. Juli 2005), das entspricht 10,69 m/s oder 38,50 km/h.

Bei den Frauen erzielen die schnellsten Staffeln eine Zeit von ca. 42 Sekunden (Weltrekord: 41,37 s, Stand 1. Juli 2005), das entspricht 9,52 m/s oder 34,28 km/h.

Diese Geschwindigkeiten sind erheblich höher als die in Einzelrennen über 100 Meter erzielten - bedingt durch den sogenannten fliegenden Wechsel zwischen den Läufern: Dabei startet der jeweils übernehmende Läufer schon vor der Stabübergabe und übernimmt den Stab im Laufen.

Der erste Läufer startet im Tiefstart von Startblöcken, die Startlinien der einzelnen Bahnen sind zum Ausgleich der Kurvenlänge versetzt. Die Läufer dürfen die Bahnen nicht verlassen. Der Wechselraum zur Stabübergabe beginnt 10 Meter vor und endet 10 Meter hinter dem Ende des jeweiligen 100-Meter-Abschnittes. Der übernehmende Läufer darf 20 Meter vorher starten. Entscheidend für die Einhaltung des Wechselraumes ist die erste Berührung durch den übernehmenden Läufer.

Der Staffelstab ist 28 bis 30 Zentimeter lang, hat einen Umfang von 12 bis 13 Zentimetern (ca. 4 cm Durchmesser) und wiegt mindestens 50 Gramm. Er kann aus Metall oder Holz bestehen.

Wenn ein Läufer den Stab verliert, darf nur er ihn aufheben. Falls nötig darf er dazu seine Bahn verlassen, er muss aber so auf die Bahn zurückkehren, dass er seine Laufstrecke auf diese Weise nicht verkürzt.

Die Einzelheiten zum Ablauf von Staffel-Wettkämpfen sind in Regel 170 der technischen Vorschriften der Internationalen Leichtathletikverbandes IAAF festgelegt (siehe Weblinks).

Siehe auch: Staffellauf

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die ersten Staffelläufe von Leichtathleten gab es um ? 1880 oder 1890 ? in den USA nach dem Vorbild von Wettbewerben von Feuerwehrleuten, die jeweils 300 Meter liefen und einen Wimpel übergaben. Der Wimpel wurde durch einen Holzstab von einem Fuß Länge (30,48 cm) ersetzt.

In Deutschland gab es ab 1895/1896 Staffelläufe über 5 × 100 Meter und 4 × 100 Meter, anfangs noch ohne fliegenden Wechsel (bis 1922) und mit Übergabe durch Handschlag. Die Einführung des fliegenden Wechsels wurde im Februar 1912 beschlossen. Ins Programm der Deutschen Meisterschaften kam die 4 × 100-Meter-Staffel erstmals am 23./24. August 1919.

Den ersten inoffiziellen Weltrekord stellte eine deutsche Staffel, vom SC Nordwest Berlin, im Jahre 1896 mit einer Zeit von 48,2 Sekunden, auf. Der erste inoffizielle Weltrekord mit registrierten Staffelteilnehmern wurde am 14. Juli 1901 durch die Läufer Lindemann, Graßmann, Kutscher und Frank vom Akademischen SC Berlin aufgestellt. Offizielle deutsche Rekorde wurden erst seit 1921 registriert. Der Lauf musste dazu in Deutschland stattgefunden haben, weshalb auch der von der deutschen Staffel im Olympischen Vorlauf 1912 in Stockholm erzielte erste offizielle Weltrekord zunächst nicht als deutscher Rekord geführt wurde.

Im englischsprachigen Raum waren auch Staffelläufe über 4 × 110 Yards (4 mal 100,548 Meter = 402,336 Meter) üblich. Bis 1970 wurde die Strecke bei den Commonwealth-Spielen gelaufen.

Erster registrierter Rekord der deutschen Frauen ist die Zeit von 56,4 Sekunden, am 25. Mai 1918 vom TSV München 1860 (Läuferinnen: Kießling, Krom, Rädler, Rodder) erzielt. Bereits bei der erstmaligen Teilnahme von Frauen an den Deutschen Meisterschaften, am 14./15. August 1920, gehörte die 4x100-Meter-Staffel zum Wettkampfprogramm (zusammen mit 100-Meter-Lauf, Weitsprung und Kugelstoßen).

Bei den Olympischen Spielen 1908 wurde zunächst die Olympische Staffel ins Programm genommen, bei der zweimal 200 Meter und je einmal 400 und 800 Meter zu laufen waren. Die bis in die Gegenwart üblichen Streckenlängen, 4 × 100 Meter und 4 × 400 Meter wurden bei den Olympischen Spielen 1912 eingeführt. Dort liefen im Finale nur drei Mannschaften, von denen die deutsche Mannschaft disqualifiziert wurde. Deshalb wurde keine Bronzemedaille vergeben.

Die moderne Wechseltechnik, bei der der gerade Laufende nicht den Stab in die andere Hand wechselt, geht auf den Trainer von Eintracht Frankfurt namens Boers zurück. Seine Staffel lief am 10. Juni 1928 in Halle einen Weltrekord, nach dem der Begriff Frankfurter Wechsel geprägt wurde.

Beim fliegenden Wechsel musste anfangs, bis 1963, der übernehmende Läufer von der jeweiligen Ziellinie des übergebenden Läufers starten. Seit 1963 darf er zwanzig Meter davor anlaufen.

Meilensteine

Männer:

Frauen:

Erfolgreichste Mannschaften

Männer:

  • Olympische Spiele:
    • 15 Siege: USA. Von 22 Olympischen Spielen bis 2004 wurden die USA-Männer nur zweimal geschlagen (1996 durch Kanada, 2004 durch die GBR-Mannschaft). Dreimal wurde die USA-Staffel disqualifiziert (1912, 1960, 1988), 1980 boykottierten die USA die Olympischen Spiele.
    • je zwei Siege: (1912, 2004) GBR und (1980, 1988) URS
  • Weltmeisterschaften:
    • USA sieben Mal (1983 bis 2003)
    • Can zwei Mal (1995, 1997)

Frauen: USA-Staffeln gewannen sieben mal bei Olympischen Spielen und drei mal bei Weltmeisterschaften. 1972 bis 1980 holten deutsche Staffeln den Olympiasieg (1972 für die FRG, 1976 und 1980 für die GDR. Bei den Weltmeisterschaften gewann 1983 die GDR-Staffel. Der Weltmeistertitel 2001 wurde nach Disqualifikation der USA-Staffel der zunächst zweitplatzierten deutschen Staffel zugesprochen.

Technik und Taktik

In der Regel bewegt der übernehmende Läufer beim Anlaufen die Arme und streckt erst auf Zuruf des übergebenden Läufers, ca. zwei bis drei Meter vor der Übergabe, den Arm nach hinten. Der Arm wird mit abgespreiztem Daumen so gerade und parallel zum Boden wie möglich nach hinten gestreckt, der Stab wird von oben in die Hand gelegt.

Es sind drei Arten des Stabwechsels möglich:

  • Außenwechsel: Der übergebende Läufer trägt den Stab in der linken Hand, läuft an der Außenseite der Bahn an den übernehmenden Läufer heran; dieser übernimmt den Stab mit der rechten Hand. Vorteilhaft insbesondere für Anfänger ist dabei, dass der übernehmende Läufer die - sofern er Rechtshänder ist - die geschicktere rechte Hand benutzen kann.
  • Innenwechsel: wie Außenwechsel, nur umgekehrte Seiten. Vorteil ist die ökonomische Raumausnutzung beim ersten und dritten Wechsel, allerdings muss der Ablaufende bis zur Stabannahme an der Außenseite der Bahn laufen.

Beim Außen- und beim Innenwechsel muss der Stab nach der Übernahme sofort in die andere Hand genommen werden. Nachteil ist, dass der Läufer das gelegentlich vergisst, was bei der Übergabe zu einer erheblichen Störung des Ablaufes und zum Geschwindigkeitsverlust führt.

  • Frankfurter Wechsel: Der Stab wird vom Läufer während seines Laufabschnittes nicht in die andere Hand genommen, so dass sich eine Kombination aus Außen- und Innenwechsel ergibt. Das ermöglicht die bestmögliche Raumausnutzung. Da der Stab nicht in die andere Hand gewechselt wird, verkürzt sich der Platz zum Zufassen bei jedem Wechsel, was häufig zum Stabverlust führt.

Die Laufstrecken sind für die vier Läufer unterschiedlich, abhängig davon, wie der Ablaufraum (20 Meter vor der Wechsellinie) und der Wechselraum (10 Meter vor bis 10 Meter hinter der Wechsellinie) ausgenutzt werden. Es ergeben sich folgende Laufstrecken und Besonderheiten:

  • 1. Läufer: 100 bis 110 m, Tiefstart, Kurvenlauf
  • 2. Läufer: 120 bis 130 m, Hochstart, vorwiegend gerade Strecke
  • 3. Läufer: 120 bis 130 m, Hochstart, Kurvenlauf
  • 4. Läufer: 110 bis 120 m, Hochstart, vorwiegend gerade Strecke

Daraus ergeben sich für die Verteilung der der vier Läufer folgende Gesichtspunkte:

  • Die Läufer mit den besten Einzelzeiten haben Vorteile auf den langen Strecken
  • Kleine Läufer haben Vorteile in den Kurven, weil geringere Zentrifugalkräfte wirken als bei größeren
  • Läufer mit schwacher Wechseltechnik haben Vorteile als erster oder vierter Läufer, da sie nur an einem Stabwechsel beteiligt sind
  • Der Läufer mit dem besten Startvermögen hat Vorteile als erster Läufer, der Läufer mit der größten Willenskraft hat Vorteile als Schlussläufer

Statistik

Medaillengewinner der Olympischen Spiele

Männer

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1912 GBR SWE
1920 USA FRA SWE
1924 USA GBR HOL
1928 USA GER GBR
1932 USA GER ITA
1936 USA ITA GER
1948 USA GBR ITA
1952 USA URS HUN
1956 USA URS EUA/FRG
1960 EUA/FRG URS GBR
1964 USA POL FRA
1968 USA CUB FRA
1972 USA URS FRG
1976 USA GDR URS
1980 URS POL FRA
1984 USA JAM CAN
1988 URS GBR FRA
1992 USA NGR CUB
1996 CAN USA BRA
2000 USA BRA CUB
2004 GBR USA NGR

Frauen

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1928 CAN USA GER
1932 USA CAN GBR
1936 USA GBR CAN
1948 HOL AUS CAN
1952 USA GER GBR
1956 AUS GBR USA
1960 USA EUA/FRG POL
1964 POL USA GBR
1968 USA CUB URS
1972 FRG GDR CUB
1976 GDR FRG URS
1980 GDR URS GBR
1984 USA CAN GBR
1988 USA GDR URS
1992 USA EUN NGR
1996 USA BAH JAM
2000 BAH JAM USA
2004 JAM RUS FRA

Medaillengewinner der Weltmeisterschaften

Männer

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 USA ITA URS
1987 USA URS JAM
1991 USA FRA GBR
1993 USA GBR CAN
1995 CAN AUS ITA
1997 CAN NGR GBR
1999 USA GBR NGR
2001 RSA TRI AUS
2003 USA GBR BRA
2005 FRA TRI GBR

Frauen

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 GDR GBR JAM
1987 USA GDR URS
1991 JAM URS GER
1993 RUS USA JAM
1995 USA JAM
  • Dahlia Duhaney
  • Juliet Cuthbert
  • Beverley McDonald
  • Merlene Ottey
  • Michelle Freeman
GER
1997 USA JAM FRA
1999 BAH FRA JAM
2001 GER FRA
  • Sylviane Félix
  • Frédérique Bangué
  • Muriel Hurtis
  • Odiah Sidibé
JAM
  • Juliet Campbell
  • Merlene Frazer
  • Beverly McDonald
  • Astia Walker
2003 FRA
  • Patricia Girard
  • Muriel Hurtis
  • Sylviane Félix
  • Christine Arron
USA RUS
2005 USA JAM BLR

Weltrekordentwicklung

Männer

Zeit Staffel Datum Ort Läufer
37,40 s USA 8. August 1992 Barcelona Marsh, Burrell, Mitchell, Lewis
37,40 s USA 21. Oktober 1993 Stuttgart Drummond, Cason, Mitchell, Burrell
37,5 s USA 1. September 1991 Tokio Cason, Burrell, Mitchell, Lewis
37,67 s USA 7. August 1991 Zürich Marsh, Burrell, Mitchell, Lewis
37,79 s FRA 1. Oktober 1990 Split Moriniere, Sangouma, Trouabal, Marie-Rose
37,83 s USA 11. August 1984 Los Angeles Graddy, Brown, Smith, Lewis
37,86 s USA 10. August 1983 Helsinki King, Gault, Smith, Lewis
38,03 s USA 3. Oktober 1977 Düsseldorf Collins, Riddick, Wiley, Williams
38,19 s USA 10. September 1972 München Black, Taylor, Tinker, Hart
38,19 s USA 20. Oktober 1968 Mexiko-Stadt Greene, Pender, Smith, Hines
38,39 s JAM 19. Oktober 1968 Mexiko-Stadt Stewart, Fray, Forbes, Miller
38,6+ s JAM 19. Oktober 1968 Mexiko-Stadt Stewart, Fray, Forbes, Miller
38,6+ s University of Southern Cal. 17. Juni 1967 Provo McCullough, Kuller, Simpson, Miller
39,0+ s USA 21. Oktober 1964 Tokio Drayton, Ashworth, Stebbins, Hayes
39,1+ s USA 15. Juni 1961 Moskau Jones, Budd, Frazier, Drayton
39,5+ s FRG 8. September 1960 Rom Cullmann, Hary, Mahlendorf, Lauer
39,5+ s FRG 7. September 1960 Rom Cullmann, Hary, Mahlendorf, Lauer
39,5+ s FRG 29. August 1958 Köln Steinbach, Lauer, Fütterer, Germar
39,5+ s USA 1. Dezember 1956 Melbourne Murchison, King, Baker, Morrow
39,8+ s USA 9. August 1936 Berlin Owens, Metcalfe, Draper, Wykoff
40,0+ s USA 7. August 1932 Los Angeles Kiesel, Toppino, Dyer, Wykoff
40,8+ s University of Southern Cal. 9. Mai 1931 Fresno Delby, Maurer, Guyer, Wykoff
40,8+ s GER 2. September 1928 Berlin Jonath, Corts, Houben, Körnig
40,8+ s SC Charlottenburg (GER) 22. Juli 1929 Breslau Körnig, Grosser, Nathan, Schlöske
41,0+ s FC Eintracht Frankfurt (GER) 10. Juni 1928 Halle Geerling, Wichmann, Metzner, Salz
41,0+ s Newark A. C. (USA) 4. Juli 1927 Lincoln Bowman, Currie, Pappas, Cummings
41,0+ s USA 13. Juli 1924 Paris Hussey, Clarke, Murchison, Leconey
42,0+ s GBR 12. Juli 1924 Paris Abrahams, Rangeley, Royle, Nichol
42,0+ s HOL 12. Juli 1924 Paris Boot, Broos, de Vries, van den Berge
42,2+ s USA 22. August 1920 Antwerpen Paddock, Scholz, Murchison, Kirksey
42,3+ s GER 8. Juli 1912 Stockholm Röhr, Kern, Herrmann, Rau

Frauen

y: Zeit wurde in einem 440-Yards-Lauf erzielt; * : Kein von der IAAF offiziell anerkannter Weltrekord

Zeit Staffel Datum Ort Läufer
Elektronisch gestoppte Zeiten
41,37 s GDR 6. Oktober 1985 Canberra Gladisch, Rieger, Auerswald, Göhr
41,53 s GDR 31. Juli 1983 Berlin Gladisch, Göhr, Koch, Auerswald
41,60 s GDR 1. August 1980 Moskau Göhr, Müller, Auerswald, Wöckel
41,93 s GDR 13. Juli 1980 Potsdam Göhr, Auerswald, Wöckel, Müller
42,09 s GDR 9. Juli 1980 Berlin Auerswald, Schneider, Göhr, Brehmer
42,10 s GDR 10. Juni 1979 Karl-Marx-Stadt Koch, Auerswald, Schneider, Göhr
42,27 s GDR 19. August 1978 Potsdam Hamann, Göhr, Bodendorf, Klier
42,50 s GDR 29. Mai 1976 Karl-Marx-Stadt Bodendorf, Oelsner, Blos, Stecher
42,51 s GDR 8. September 1974 Rom Maletzki, Heinrich, Eckert, Stecher
Handgestoppte Zeiten
42,6 s GDR 1. September 1973 Potsdam
42,6 s GDR 24. August 1974 Berlin
42,8 s a (42,81) FRG 10. September 1972 München
42,8 s a (42,88) USA 20. Oktober 1968 Mexiko-Stadt
43,4 s a (43,49) HOL 19. Oktober 1968 Mexiko-Stadt
43,4 s a (43,50) USA 19. Oktober 1968 Mexiko-Stadt
43,6 s (43,69) POL 21. Oktober 1964 Tokio
43,6 s URS 27. September 1968 Mexiko-Stadt
43,9 s (43,92) USA 21. Oktober 1964 Tokio
43,9 s URS 16. August 1968 Leninakan
44,2 s POL 13. September 1964 Łódź
y 44,2 s URS 5. Juli 1974 Durham NC
44,3 s USA 15. Juli 1961 Moskau
44,4 s (44,51) USA 7. September 1960 Rom
44,5 s (44,65) AUS 1. Dezember 1956 Melbourne
y 44,7 s Tennessee State TC (USA) 9. Juli 1971 Bakersfield
44,9 s (45,00) AUS 1. Dezember 1956 Melbourne
44,9 s (45,07) FRG 1. Dezember 1956 Melbourne
y 45,0 s GBR 14. September 1968</