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3D-Projektor
Aus Kefk.
Ein 3D-Projektor ist ein optischer Projektor zur Raumbildprojektion. Er stellt ein Bild in vergrößerter Form mit räumlicher Tiefenwirkung dar. Anwendungen hierfür sind beispielsweise 3D-Kinos, Planungssysteme für technische Anlagen, Design, Simulationen oder Produktpräsentationen.
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Passiver 3D-Projektor
Ein passives 3D-Projektionssystem ist ein Doppelprojektionssystem, welches zwei stereoskopische Halbbilder deckungsgleich aufeinander justiert projizieren kann. Eine horizontale sowie vertikale Verkippungsmöglichkeit ist notwendig, um die sogenannten Kissenverzerrungen auszugleichen. Um eine Kanaltrennung vorzunehmen, wird vor jedem Projektor ein Filter – beispielsweise ein Polarisationsfilter – angebracht.
Aktiver 3D-Projektor
Ein aktives 3D-Projektonssystem projiziert ein gemultiplextes Signal auf die Projektionsfläche. Das bedeutet, das die Bilder für das linke und das rechte Auge des Betrachters abwechselnd projiziert werden. Eine Shutterbrille sorgt beim Betrachter dafür, das jedes Auge nur jeweils eines der beiden Bilder zu sehen bekommt. Dadurch entsteht der stereoskopische Eindruck.
Systeme mit beweglicher Projektionsfläche
Wenn man die Projektionsfläche bewegt, überstreicht sie ein ganzes Volumen. Wenn dies schnell genug geschieht und je nach Position der Fläche andere Inhalte projiziert werden, fasst das menschliche Auge auf Grund seiner Trägheit alles insgesamt zu einem geschlossenen 3D-Bild zusammen.
Ein Ansatz war die Verwendung einer spiralförmig gewundenen Fläche, geformt wie eine Windung einer Archimedischen Schraube. Diese Fläche war senkrecht montiert und rotierte um eine senkrechte Achse. Ein 2-D-Projektor projizierte auf einen Sektor dieser Fläche das Bild, also auf eine schräge Fläche, die insgesamt je nach aktuellem Rotationswinkel höher oder tiefer lag. Der Projektor musste auf diesen Ausschnitt diejenigen Informationen projizieren, welche zu den jeweiligen Höhenpunkten auf der schrägen Fläche passten.
Ein weiteres Projekt fasste Projektionsfläche und Lichtquelle zusammen. Für Jugend forscht wurde eine Arbeit eingereicht, die eine 2-D-Anordnung von 10 × 10 Leuchtdioden umfasste, die auf der Schwingspule eines Lautsprechersystems montiert war, so dass diese Fläche bei Bewegung insgesamt ein Volumen überstrich. Die Leuchtdioden wurden bewegungssynchron mit den Informationen der Bildebene der jeweiligen Position der Leuchtdioden angesteuert. Das Projekt gewann bei dem Wettbewerb auch einen Preis.
Siehe auch
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