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2,4-Dichlorphenoxyessigsäure
Aus Kefk.
| Strukturformel | ||
|---|---|---|
| Bild:2,4-D.svg | ||
| Allgemeines | ||
| Name | 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure | |
| Andere Namen | 2,4-D, (2,4-Dichlorphenoxy)essigsäure | |
| Summenformel | C8H6Cl2O3 | |
| CAS-Nummer | 94-75-7 | |
| Kurzbeschreibung | weißer, geruchloser Feststoff | |
| Eigenschaften | ||
| Molmasse | 221,04 g/mol | |
| Aggregatzustand | fest | |
| Dichte | 1,416 g/cm³ | |
| Schmelzpunkt | 140,5 °C | |
| Siedepunkt | 160 °C (0,4 mm Hg) | |
| Dampfdruck | 1,86 Pa (25 °C) | |
| Löslichkeit |
600 mg/L (20 °C) | |
| Sicherheitshinweise | ||
| Gefahrstoffkennzeichnung | ||
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| ||
| R- und S-Sätze | R: 22-37-41-43-52/53 | |
| S: (2)-24/25-26-36/37/39-46-61 | ||
| weitere Sicherheitshinweise | ||
| MAK | 1 g/m³ | |
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||
2,4-Dichlorphenoxyessigsäure (kurz 2,4-D) ist ein von der Phenoxyessigsäure abgeleitetes Herbizid. Es wurde in den 1940er Jahren von der American Chemical Paint Co. entwickelt[1]
Inhaltsverzeichnis |
Verwendung
Pflanzenschutz
2,4-D wird als Herbizid gegen Zweikeimblättrige Pflanzen im Getreide, in Obstplantagen, auf Grünland und Rasen eingesetzt. Es wirkt insbesondere gegen Knöterichgewächse, Kamille und Disteln.[1] Viele der heute zugelassenen 2,4-D-Präparate sind für den Einsatz gegen Unkräuter auf Zierrasen gedacht. Sie enthalten neben weiteren herbiziden Wirkstoffen, häufig Dicamba, auch Rasendünger.[1][1][1]
Militär
Während des Vietnamkrieges waren Ester der 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure die Wirkstoffe der Entlaubungsmittel Agent Purple und Agent White.[1]
Quellen
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