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1979 (Roman)
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1979 ist der Titel eines Romans des deutschsprachigen Schriftstellers Christian Kracht, der 1995 mit dem Erscheinen von "Faserland" den Boom der sogenannten Popliteratur ausgelöst hat.
Erschienen 2001, spielt die Handlung, wie der Titel vermuten lässt, im Jahr 1979. Der Ich-Erzähler reist mit seinem Ex-Freund Christopher nach Teheran, das damals im Zeichen der islamischen Revolution von Chomeini stand. Als Christopher nach einem Drogenexzess stirbt, wird der Erzähler von einem mysteriösen Rumänen ermutigt, den heiligen Berg Kailasch in Tibet zu umrunden. Dort wird er von der chinesischen Armee aufgegriffen und in einem Straflager in der Wüste Taklamakan interniert.
Auffallend an der Erzählung ist, dass der Ich-Erzähler angesichts der politischen Ereignisse oberflächlich bleibt und seinen Schwerpunkt sowohl im Rahmen der islamischen Revolution wie auch im kommunistischen Lager auf andere Details wie z.B. die Raumeinrichtung, das Essen, die Musik u.ä. legt. Eine Betonung des Unpolitischen, wie sie viel weniger in das Jahr 1979 als in die Zeit der Jahrtausendwende passt.
Seit 2004 läuft eine Bühnenversion von 1979 an verschiedenen deutschsprachigen Theaterhäusern unter der Regie von Matthias Hartmann; am Schauspielhaus Zürich, am Schauspielhaus Bochum und am Niedersächsischen Staatstheater in Hannover.
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