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1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005
Aus Kefk.
1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005 ist ein Projekt, mit dem die vielfältigen Aktivitäten von Frauen für eine friedliche Zukunft weltweit öffentlich gemacht werden.
In Zusammenarbeit mit dem Koordinatorinnen-Team in 20 Weltregionen wurde während vier Monaten weltweit zur Nominierung von Frauen, die sich für friedliche Zwecke engagieren, aufgerufen. In dieser Zeit sind beim Verein 1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005 rund 2000 Nominierungen aus über 150 Ländern eingegangen. Die Liste der 1000 Namen konnte im Oktober 2004 vom internationalen Projektteam verabschiedet werden. Im Januar 2005 wurde die offizielle Nominierung, mitunterschrieben von der Schweizer Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, beim Nobelpreiskomitee in Oslo eingereicht.
Die 1000 Nominierungen zeigen eine Fülle von Strategien, Lösungsansätzen und Verhandlungsmethoden, die Frauen entwickeln, um sich mit den unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Themen und Problemen in allen Weltregionen auseinander zu setzen. Sie zeigen auch, wo der Frieden gefährdet ist und wie sie gegen Krieg und in Krisen handeln. Mit den drei Projektpfeilern Friedensnobelpreis 2005, Dokumentation und Wissenschaft soll diese Arbeit gewürdigt, analysiert und öffentlich gemacht werden.
Zur Zeit schreiben zumeist lokale Journalisten die Porträts von 1000 Frauen. Aus dem ausführlichen Material entstehen ein Buch, eine Wanderausstellung und eine interaktive Online-Plattform.
Unter den 1000 nominierten Frauen sind:
- Deutsche: Lea Ackermann, Seyran Ates, Judith Brand, Maria Christina Färber, Monika Gerstendörfer, Barbara Gladysch, Heide Göttner-Abendroth, Marianne Grosspietsch, Monika Hauser, Sabine Lichtenfels, Katrin Rohde, Karla-Maria Schälike, Cathrin Schauer, Bosiljka Schedlich, Karla Schefter, Sabriye Tenberken, Ruth Weiss
- Österreicherinnen: Ute Bock, Hildegard Goss-Mayr, Barbara Nath-Wiser, Irma Schwager, Marion Thuswald
- Schweizerinnen: Anni Lanz, Elizabeth Neuenschwander, Elisabeth Reusse-Decrey, Irene Rodriguez, Marianne Spiller Hadorn
Auf der Liste finden sich weiters u.a. Tamara Chikunova, Alla Jaroschynska, Chiara Lubich, Medha Patkar, Vandana Shiva, Leyla Zana.
Der Friedensnobelpreis 2005 ging nicht an das Projekt "1000 Frauen für den Friedensnobelpreis", sondern an die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) und ihren Generalsekretär Mohammed el-Baradei für den Einsatz gegen den militärischen Missbrauch von Atomenergie sowie die sichere Nutzung der Atomenergie für zivile Zwecke.
