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1-Chlor-1,1-difluorethan

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Strukturformel
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Allgemeines
Name 1-Chlor-1,1-difluorethan
Andere Namen
  • R 142b, HCFC-142b
  • Chlordifluorethan
Summenformel C2H3ClF2
CAS-Nummer 75-68-3
Kurzbeschreibung farbloses Gas
Eigenschaften
Molmasse 100,5 g·mol−1
Aggregatzustand gasförmig
Dichte 3,7 (Luft = 1)
Schmelzpunkt -131 °C
Siedepunkt -9,6 °C
Dampfdruck 2,9 bar (20 °C)
Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung
Gefahrensymbole
Bild:Hazard F.svg
F+
Hochent-
zündlich
Bild:Hazard N.svg
N
Umwelt-
gefährlich
[1]
R- und S-Sätze R: 12-59[1]
S: 9-16-33-59[1]
weitere Sicherheitshinweise
MAK 1000 ppm[1]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

1-Chlor-1,1-difluorethan ist eine in der Natur nicht vorkommende chemische Verbindung, ein farbloses, leicht etherisch riechendes Gas, das schwerer als Luft ist. Es gehört zu den teilhalogenierten Fluorchlorkohlenwasserstoffen, schädigt die Ozonschicht und ist ein Treibhausgas.

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften

Das Gas ist hochentzündlich und bildet mit Luft explosive Gemische. Es ist auch dadurch gefährlich, dass es sich in geschlossenen Räumen unbemerkt ansammeln kann. Eine Laborstudie mit Ratten[2] zeigte, dass es für Lebewesen nicht toxisch ist.

Gewinnung

Chlordifluorethan wird technisch durch Umsetzung von Vinylidenchlorid mit Fluorwasserstoff [3] oder durch Fluorierung von 1,1,1-Trichlorethan[4] hergestellt.

Verwendung

Chlordifluorethan wird als Kältemittel verwendet und kann weltweit aufgrund dieser Verwendung in geringen Mengen in der Luft nachgewiesen werden. Es ist außerdem Ausgangsstoff für die Herstellung von Vinylidenfluorid, und damit für den Kunststoff Polyvinylidenfluorid. Zudem kann Chlordifluorethan das die Ozonschicht weitaus stärker schädigende Trichlorfluormethan als Treibmittel zur Herstellung von Schaumstoff ersetzen.

Referenzen

  1. . a b c d Sicherheitsdatenblatt bei Linde
  2. JA Seckar et al.: Toxicological evaluation of hydrochlorofluorocarbon 142b. Food Chem Toxicol. 24/3/1986 S. 237-40. PMID 3957176
  3. U.S. Patent 5159126
  4. U.S. Patent 4996378
Wikipedia
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