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.44 Magnum

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Bild:44mag.JPG
.44 Magnum
</td></tr><tr><td valign="top">Kaliber:</td><td>.44 Magnum
11 x 33 R</td></tr><tr><td valign="top">Hülsenform:</td><td>Randhülse mit Abziehrille</td></tr> <tr><td valign="top">Ø Hülsenhals:</td><td>10,92 mm</td></tr><tr><td valign="top">Ø Geschoss:</td><td>11,176 mm</td></tr><tr><td valign="top"> Ø Patronenboden:</td><td>13,06 mm</td></tr><tr><td valign="top">Hülsenlänge:</td><td>32,64 mm</td></tr><tr><td valign="top">Patronenlänge:</td><td>40,18 mm</td></tr><tr><td valign="top">Geschossgewicht:</td><td>15,55-16,20g</td></tr><tr><td valign="top">Pulvergewicht:</td><td>??? g</td></tr><tr><td valign="top">Gesamtgewicht:</td><td>??? g</td></tr><tr><td valign="top">Geschwindigkeit V0:</td><td>360-450 m/s</td></tr><tr><td valign="top">max. Gasdruck:</td><td>2800 Bar</td></tr><tr><td valign="top">Geschossenergie:0:</td><td>985-1500 J</td></tr>
.44 Magnum
Allgemeine Information
Maße
Gewichte
Technische Daten

Die Munitionsbezeichnung .44 Magnum steht für eines der stärksten Kaliber bei Kurzwaffenpatronen bzw. für die zugehörigen Schusswaffe (in der Regel Revolver, in bestimmten Fällen auch Pistolen). Dabei bezeichnet das Maß bei angloamerikanischen Kalibern die Maßeinheit Zoll oder inch in der Regel auf ein Hundertstel (z.B. .44 (entspricht dt. 0,44), .45) oder ein Tausendstel (z.B. .357, .460) Genauigkeit (im Englischen wird bei Zahlen eine führende Null vor dem Dezimaltrenner regelmäßig weggelassen). Das Kaliber an sich bezeichnet den Innendurchmesser des Laufs bzw. den Geschossdurchmesser, im Falle von .44 also nominell 11,176 mm. Aus ballistischen Gründen liegt der tatsächliche Geschossdurchmesser dabei geringfügig über dem Innendurchmesser des Laufs, um den gewünschten hohen Gasdruck zu erzielen.

Zusatzbezeichnung Magnum bei der Benennung von Patronen für Schusswaffen weist auf eine (meist im Vergleich zu einem Normalkaliber) deutlich gesteigerte Leistung durch eine größere Treibladung mit progressivem Abbrandverhalten hin. Die Bezeichnung „Magnum“ als Markenzeichen oder Bezeichnung einer Waffen-/Munitionskombination wird seit 1935 offiziell verwendet.

1955 präsentierte der Waffenhersteller Smith & Wesson aus Springfield, Massachusetts, mit dem Modell 29 erstmals einen sechsschüssigen Revolver der Kaliberbezeichnung .44 Magnum. Heute reicht das Spektrum von Exotenkalibern der Supermagnum-Klasse mit Patronen bzw. Ladungen wie .480 Ruger, .360 Dan Wesson Magnum, .460 Smith & Wesson Magnum, .500 Smith & Wesson Magnum und .500 Wyoming Express weit über den „Klassiker“ der .44 Magnum hinaus.

Aus Faustfeuerwaffen werden Magnum-Patronen vorwiegend aus schweren Revolvern verschossen, die aus hoch belastbarem Stahl oder neuerdings Titan gefertigt sind. Bekannte Hersteller sind Smith & Wesson, Colt und Ruger (USA), Taurus (Brasilien) und Korth (Deutschland). Bei „Magnumpatronen“ oder „Magnumkalibern“ sind der Gebrauchsgasdruck, die Anfangsgeschwindigkeit des Geschosses und die Anfangs-Bewegungsenergie höher als bei vergleichbaren Kalibern. Das führt dazu, dass Waffen für derartige Patronen konstruktiv eingerichtet sein müssen (sie sind im allgemeinen größer und schwerer als für Normalkaliber eingerichtete Modelle) und einem entsprechend verstärkten Beschuss (amtlich von Beschussämtern durchgeführte Proben mit Überladung) unterworfen werden. In Abhängigkeit von der Laborierung und vor allem der Lauflänge der verwendeten Schusswaffe erzielen Patronen des Kalibers .44 Magnum Geschossenergien an der Mündung von knapp unter 1000 bis zu fast 1500 Joule. Gebräuchliche Lauflänge liegen zwischen 3 und 12 Zoll (inch, = 2,54 cm), üblich sind solche von 6 bis 6 ½ Zoll, entsprechend 152-165 mm.

Erst in jüngerer Vergangenheit haben sich auch halbautomatische Selbstladepistolen wie zum Beispiel der Desert Eagle von Israel Military Industries für bekannte Magnum-Kaliber wie .44 am Markt etabliert, die in Größe und Gewicht stark von normalen Pistolen abweichen und vorrangig für den militärischen Gebrauch bestimmt sind. Ihr Vorteil ist ein vergleichsweise langer Lauf (6 bis 10 Zoll) und das hohe Waffengewicht, das den enormen Rückschlag abmildert, sowie die hohe Durchschlagskraft des Geschosses (Geschossenergie an der Mündung ca. 950 Joule bei .357 Magnum und bis zu 1500 Joule bei .44 Magnum).

Wegen ihrer Größe, ihres Gewichtes und ihres extremen Schussverhaltens eignen sich Revolver des Kalibers .44 Magnum kaum zum ständigen Führen, etwa im Bereich des Personenschutzes. Ihre Verwendung beschränkt sich häufig auf das Sportschießen und den jagdlichen Einsatz (z.B. als Fangschuss). Nicht zu verkennen ist allerdings die durchaus abschreckende Wirkung einer Magnum-Waffe. Zum Schutz gegen Geschosse des Kalibers .44 Magnum ist eine beschusshemmende Weste der Kategorie NIJ (National Institute of Justice, USA) 0101.04 Typ IIIA bzw. SK 2 nach TR PFA erforderlich.

Andere Bezeichnung

  • .44 Mag.
  • .44 Remington Magnum
Wikipedia
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