-wik

Aus Kefk

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Die Ortsnamenendung -wik, -wyk, -wig oder -vik kommt aus dem Niederdeutschen / Nordgermanischen und bedeutet

  • alleinstehend Bucht oder Meerbusen (siehe Wiek);
  • in Zusammensetzungen „Zaun“ im Sinne eines umzäunten Gebietes.

Beispiele für solche Ortsnamen sind:

Mit der Bedeutung „Umzäunung“ oder „Befestigung“ kommt Wik bereits im Heliand vor. Es bezeichnet umzäunte oder befestigte Flächen vom „Schaf-Pferch“ über (allgemein) „Siedlung“ bis hin zu „Stadt“.

Daneben gab es niederdeutsch tun „Zaun“, niederländisch tuin „Garten“, altenglisch tunHerrenhof“, daraus später town „Stadt“, so dass beispielsweise London nach- und nebeneinander Lundenwic, Lundentun, Lundenceaster (zu lateinischcastrum“) und Lundenbyrig („-burg“) hieß.

Als Namensbestandteil von Ortsnamen weist es nicht auf die Lage von Siedlungen an Handelswegen oder deren Funktion hin, zur rechtlichen Stellung als Minderstadt siehe aber Weichbild. .

Literatur

  • Friedrich Baron von Meiningen: Einführung in die germanistische Sprachhistorie. 1823

Siehe auch

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