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Žďárské vrchy

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Žďárské vrchy (deutsch Saarer Berge) sind ein Gebirge nördlich der Stadt Žďár nad Sázavou in Tschechien. 60 % der Fläche sind bewaldet. Durch das Gebiet verläuft die europäische Wasserscheide ElbeDonau.

Überblick

Das Gestein besteht aus kristallisierten Schiefern, unterbrochen durch Gneistürme. In der Zeit des Pleistozän erfolgte infolge Eis eine Denudation, die die Granitoberfläche zerstörte und ein Steinmeer erzeugte. Einige exponierte Plätze überstanden die Denudation und es bildeten sich unterschiedliche Felsformationen wie zum Beispiel Čtyři palice, Dráteníčky, Zkamenělý zámek oder der höchste Berg der Žďárské vrchy Devět skal (836 m n.m.). Hier handelt es sich um eine Gruppe von neun Felsen, die eine kleine Felsenstadt bilden. Die Kuppel wurde für den Tourismus erschlossen und diente als Aussichtpunkt. Inzwischen nehmen jedoch die herumwachsenden Bäume die Sicht.

Bereits im frühen Mittelalter führten wichtige Handelswege durch die Gegend. Die höher gelegenen Gebiete wurden aber erst im 13. Jahrhundert besiedelt. Im 14. Jahrhundert begann man Silber abzubauen, was eine weitere Besiedlung durch Tschechen aber auch Deutsche nach sich zog. Die Silberförderung wurde im 18. Jahrhundert wieder eingestellt. Der Boden eignet sich nur zum Anbau von anspruchslosen Pflanzen und Gemüse (Kartoffeln). Die Landwirtschaft konzentriert sich vor allem auf die Viehzucht. Heute noch findet man entlang des Ufers des Flusses Sázava Gebäude der in der Gegend stark verbreiteten Handwerksberufe der Hammerwerke und Schmieden. Die Werkzeuge wurden durch Wasser angetrieben.

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Žďárské vrchy – Bilder, Videos und/oder Audiodateien

Koordinaten: 49° 40' 14" N, 16° 1' 56" O

Wikipedia
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