Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Übergangskriegslokomotive

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Im Zweiten Weltkrieg stieg der Bedarf an Triebfahrzeugen, insbesondere Güterzuglokomotiven, enorm an. Um die Produktion der Einheits-Baureihen 44, 50 und 86 zu beschleunigen, wurden diese Baureihen ab 1941 in vereinfachter Form ausgeliefert und als sog. Übergangskriegslokomotiven (ÜK) bezeichnet.

Charakteristisch für ÜK-Lokomotiven sind z.B. Scheibenräder auf den Laufachsen und fehlende vordere Seitenfenster in den Führerhäusern. Auch auf Vorwärmer, Speisepumpe, Frontschürzen, Windleitbleche und andere, zum Betrieb der Lokomotiven nicht unbedingt benötigte Bauteile wurde teilweise verzichtet.

Die ÜK-Baureihen erwiesen sich jedoch nur als ein Zwischenschritt. Denn schon 1941 wurde die Forderung nach einer weiteren und noch erheblich radikaleren konstruktiven Vereinfachung der Triebfahrzeuge immer dringlicher. Als echte Kriegslokomotive (Kriegs-Dampf-Lokomotive KDL bzw. KEL Kriegs-Elektrolokomotive) wurden die Baureihen 42 und 52 bzw.Baureihe E 44 und Baureihe E 94 durch die Deutsche Reichsbahn entwickelt.

Siehe auch:

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort %C3%9Cbergangskriegslokomotive, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge