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Überetscher Bahn

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Koordinaten: 46° 25′ 04″ N, 11° 15′ 04″ O

Datenblatt
Bild:OltreadigeRailroadMap.svg
Länge 15,00 km
Spurweite Normalspur
Maximale Steigung 31 ‰
Kleinster Radius 150 m
Betriebsart ab 1911 elektrisch
Eröffnung 16. Dezember 1898
Höchster Punkt 406 m ü. d. M. Kaltern
Tiefster Punkt 266 m ü. d. M. Bozen
Bemerkungen Betrieb 1974 eingestellt
Bild:BSicon .svgBild:BSicon STR.svg Brennerbahn Richtung Innsbruck
Bild:BSicon .svgBild:BSicon BHF.svg 0,00 Bozen 266 m s.l.m.
Bild:BSicon .svgBild:BSicon xABZlf.svg Etschtalbahn
Bild:BSicon .svgBild:BSicon exWBRÜCKE.svg Talferbrücke


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Bild:BSicon .svgBild:BSicon exHST.svg Rombrücke 261 m s.l.m.
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Bild:BSicon .svgBild:BSicon exHST.svg Reschenbrücke 248 m s.l.m.
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Bild:BSicon .svgBild:BSicon xABZrg.svg Bahnstrecke Bozen–Meran
Bild:BSicon .svgBild:BSicon xABZrf.svg 4,40 Bahnstrecke Bozen–Meran
Bild:BSicon .svgBild:BSicon exWBRÜCKE.svg Etschbrücke


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Bild:BSicon .svgBild:BSicon exTUNNEL2.svg


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Bild:BSicon .svgBild:BSicon exBHF.svg Eppan 402 m s.l.m.
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Bild:BSicon exSTRrg.svgBild:BSicon exABZrf.svg


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Bild:BSicon exSTR.svgBild:BSicon exKBFe.svg 15,00 Kaltern 408 m s.l.m.
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Bild:BSicon exKBFe.svgBild:BSicon .svg Sankt Anton Mendelbahn 509 m s.l.m.
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Die Überetscher Bahn war eine 15 Kilometer lange, eingleisige, normalspurige Südtiroler Eisenbahnbahnlinie, welche von Bozen nach Kaltern fuhr.

Inhaltsverzeichnis

Streckenverlauf

Die Trasse zweigte gleich nach dem Bahnhof Bozen ab, und verlief, nachdem sie über eine Brücke die Talfer überquert hatte, den Eisack entlang. Bis kurz vor dem Bahnhof Siebeneich teilte sie sich die Strecke mit der Bahnstrecke Bozen–Meran. Nach der Abzweigung und einer Brücke über die Etsch schmiegte sich die Bahn bei Frangart durch zwei kurze Tunnel den Hang entlang, um schließlich auf die Hochebene zu gelangen. Hier gab es die zwei Bahnhöfe Eppan und Kaltern. Kurz vor dem Bahnhof Kaltern gab es zudem eine Weiche, welche einen Anschluss zur Talstation der Mendelbahn garantierte. Diese seltsame Streckenführung führte dazu, dass die Züge zuerst in den Bahnhof Kaltern einfuhren und nach dem Halt zurücksetzen mussten, um bis Sankt Anton weiterzufahren.

Geschichte

Die Bahn wurde gebaut, um die so genannte Hochebene Überetsch zu erschließen. Einerseits war es durch die Bahn leichter, Güter zu transportieren, andererseits war der Fremdenverkehr leichter in die Orte zu bekommen.

Güterverkehr

Der Güterverkehr spielte auf der Überetscher Bahn eine wichtige Rolle. Schließlich wollte man die lokalen Exportgüter Obst und Wein exportieren, ohne die Waren mit Karren nach Bozen zu bringen und dort umzuladen.

Gegenwart

Nachdem die Trasse viele Jahre dem Verfall überlassen worden war, wurde vor kurzem die gesamte Strecke in einen Radweg umgebaut. Heute erfreut sich dieser eines großen Zuspruchs von der lokalen Bevölkerung und den Touristen. Gleichzeitig sind aber auch Stimmen laut geworden, welche die Bahn zurückfordern, um den alltäglichen Pendlerstau in die Stadt Bozen zu mindern.

Galerie

Literatur

  • Vergessene Vergangenheit, Josef Dultinger, Verlag Dr. Rudolf Erhard, Rum, 1982
  • Auf schmaler Spur durch Südtirol, Josef Dultinger, Verlag Dr. Rudolf Erhard, Rum, 1982

Weblinks

Wikipedia
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