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Ústí nad Orlicí

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Ústí nad Orlicí
Bild:Stadtwappen von Ústí nad Orlicí.png
[[Bild:Czech Republic map modern.png
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|155px|Ústí nad Orlicí auf der Karte von Tschechien
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px|Ústí nad Orlicí]]
Ústí nad Orlicí
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Pardubický kraj
Bezirk: Ústí nad Orlicí
Fläche: 3636 ha
Geographische Lage: Koordinaten: 49° 58' N, 16° 24' O49° 58' N, 16° 24' O
Höhe: 340 m n.m.
Einwohner: 15151 (3. Juli 2006)
Postleitzahl: 562 01 - 562 06
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Ortsteile: 8
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Richard Pešek
Adresse: Sychrova 16
562 24 Ústí nad Orlicí 1
Website: www.ustinadorlici.cz
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Ústí nad Orlicí (deutsch Wildenschwert) ist eine Stadt im ostböhmischen Pardubický kraj (Region Pardubice) mit 15.191 Einwohnern. Ústí nad Orlicí liegt an der Mündung der Tichá Orlice (Stille Adler) und der Třebovka in der Landschaft der Mikroregion Podorlicko. Der historische Stadtkern wurde 1991 zur Denkmalschutzzone erklärt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Stadt wurde 1241 von Wilhelm von Dürnholz als Wilhelmswert gegründet. Über die Gründung liegen keine Dokumente mehr vor, belegbar ist sie lediglich aus Chroniken. Erste urkundliche Nachweise über Vzči, quod in teutonico Wilhelmsuerd stammen vom Jahre 1285. Ab 1292 gehörte die Stadt dem Zisterzienserkloster Königsaal, ab 1358 dem Bistum Leitomischl, danach der Familie Kostka von Postupice, den Pernstein und ab 1622 den Liechtenstein-Kastelkorn. Die Verwaltung wurde im 16. Jahrhundert der nahen Burg Lanšperk übertragen. Wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt, die sowohl den deutschen Namen Wilhelmswert, ab dem Ende des 18. Jahrhunderts Wildenschwert, auch die tschechische Bezeichnung Oustí bzw. Austi trug, seit 1845, als sie an das Schienennetz Olmütz - Prag angeschlossen wurde. Die expandierenden Textilfabriken brachten der Stadt den Beinamen „ostböhmisches Manchester“ und machten sie zu einem der wichtigsten Zentren der Textilindustrie. 1850 wurde Wildenschwert zur Stadt erhoben, ab dieser Zeit entwickelte sich dort auch Textilindustrie.

In der Altstadt sind das barocke Rathaus und der Sitz des Dekans erhalten, ferner die Marie-Himmelfahrt-Kirche (erbaut 1770-1776).

Söhne und Töchter der Stadt

Persönlichkeiten

Sehenswürdigkeiten

  • Weihnachtskrippenausstellung im Stadtmuseum

Ortsteile

  1. Černovír (Tschernowier)
  2. Dolní Houžovec (Seibersdorf)
  3. Horní Houžovec (Hertersdorf)
  4. Hylváty (Hilbetten)
  5. Kerhartice (Gersdorf an der Adler)
  6. Knapovec (Knappendorf)
  7. Oldřichovice (Dreihöf)
  8. Ústí nad Orlicí (Wildenschwert)

Partnerstädte

  1. Amberg, Deutschland
  2. Bystrzyca Kłodzka, Polen
  3. Massa Martana, Italien
  4. Berlin-Neukölln, Deutschland
  5. Poprad, Slowakei

Weblinks

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