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Österreichisches Wörterbuch
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Das Österreichische Wörterbuch ist das für Österreich gültige amtliche Regel- und Wörterbuch der deutschen Sprache. Es wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) in Wien herausgegeben.
Das Österreichische Wörterbuch erschien erstmals 1951 im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht und löste damit das alte deutsche Regelbuch aus den Jahren 1879 und 1902 ab.
Das Österreichische Wörterbuch gibt es auch in einer mittleren und kleinen Fassung mit reduziertem Wortumfang. Beide sind hauptsächlich für den Schulgebrauch bestimmt, die kleine Ausgabe speziell für die Volksschule. Die 35. Auflage von 1979 wurde stark in ihrem Wortschatz erweitert, während die 39. Auflage von 2001 (ISBN 3-209-03116-9) auf die neue deutsche Rechtschreibung umgestellt wurde. Die 40. Auflage von 2006 (ISBN 3-209-04623-9) wurde nochmals erweitert.
Nicht nur in Österreich, auch in Südtirol wird das „Österreichische Wörterbuch” als Regelwerk verwendet.
Zur Gültigkeit selbst ist im Wörterbuch folgendes vermerkt:
- Das amtliche Regelwerk regelt die Rechtschreibung innerhalb derjenigen Institutionen (Schule, Verwaltung) für die der Staat Regelungskompetenz hinsichtlich der Rechtschreibung hat. Darüber hinaus hat es zur Sicherung einer einheitlichen Rechtschreibung Vorbildcharakter für alle, die sich an einer allgemein gültigen Rechtschreibung orientieren möchten (das heißt Firmen, speziell Druckereien, Verlage, Redaktionen-aber auch Privatpersonen.
Literatur
- Retti, Gregor (1999): Austriazismen in Wörterbüchern. Zum Binnen- und Außenkodex des österreichischen Deutsch. phil. Diss. Innsbruck. [1]
- Retti, Gregor (1991): Das Österreichische Wörterbuch. Entwicklung, Wortbestand, Markierungssysteme. Dipl.-Arb. Innsbruck. [2]
Siehe auch
Weblinks
- Österreichisches Wörterbuch
- Eintrag über Österreichisches Wörterbuch im Österreich-Lexikon von aeiou
- Institut für Dialekt- und Namenlexika
- Wörterbuch Österreichisch-Deutsch
- Wie man hier zu Lande redet Das "Österreichische Wörterbuch" in seiner 40. Auflage - Oder: Auch mit "Blutdoping" darf nicht "gepempert" werden (Der Standard, 21. August 2006)
