Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Gedenkdienst
Aus Kefk.
| Bild:Nuvola apps kcontrol.png | Dieser Artikel wurde auf den Seiten der Qualitätssicherung eingetragen. Hilf mit, ihn zu verbessern, und beteilige dich an der Diskussion! Folgendes muss noch verbessert werden: QS-Grund war: oben gibt es (nur teilweise) direktlinks auf vereine, dann wird einfach von vereinsseiten kopiert und danach noch einsatzstellen aufgelistet. und am ende weiss man (oder nur ich?) nicht wie das ganze zusammenhängt. Codeispoetry 11:41, 15. Apr. 2007 (CEST)
|
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Gedenkdienst, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Der Gedenkdienst ist ein zwölfmonatiger österreichischer Zivilersatzdienst und ist in § 12b des Zivildienstgesetzes geregelt. Der Innsbrucker Politikwissenschafter Andreas Maislinger hatte die Idee von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste übernommen.
Es gibt drei Vereine - alle in Wien ansässig -, die österreichische Gedenkdiener entsenden, nämlich die Vereine "Gedenkdienst", "Niemals Vergessen" und den Österreichischen Auslandsdienst. Letztere entsenden Auslandsdiener auch im Rahmen von Sozial- und Friedensdiensten.
Nach eigenen Angaben ist der Verein "Gedenkdienst" „eine politisch unabhängige, überkonfessionelle Organisation, die Aufklärungsarbeit über den Holocaust, seine Ursachen und Folgen leistet. Die Rolle von Österreichern und Österreicherinnen als Täter, Opfer und Zuschauer wird dabei besonders berücksichtigt.“ Der Verein organisiert die Auswahl und Betreuung von Zivilersatzdienern, die sich für eine von 20 Stellen im Ausland beworben haben, vor, während und nach deren Dienst. Auch Frauen haben als Freiwillige die Möglichkeit, einen einjährigen Gedenkdienst im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes (European Voluntary Service, EVS) zu leisten.
Der Verein "Niemals Vergessen" bietet Stellen an insgesamt 19 Gedenkstätten in Deutschland und Polen an. Er zeichnet sich durch einen relativ unkomplizierten Ablauf des Einsatzes aus und ist im Gegensatz zu den anderen Vereinen nicht so stark überlaufen.
Der Österreichische Auslandsdienst zeichnet sich durch eine große Eigeninitiative der Gedenkdiener aus und bietet ihnen auch die Möglichkeit, selbst Stellen aufzubauen, was für den Gedenkdiener einen großen Zeit- und Arbeitsaufwand im Vorfeld des Einsatzes bedeuten kann.
Einsatzstellen
Bild:Flag of Argentina.svg Argentinien
- Buenos Aires - Asociación Filantrópica Israelita (AFI) - Hogar Adolfo Hirsch (San Miguel)
- Buenos Aires - Fundación Memoria del Holocausto
Bild:Flag of Belgium.svg Belgien
Bild:Flag of Brazil.svg Brasilien
- Petrópolis - Casa Stefan Zweig (geplant)
Bild:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien
- Harbin (geplant)
- Shanghai - Center of Jewish Studies
Bild:Flag of Germany.svg Deutschland
- Berlin - Anne Frank Zentrum
- Berlin - Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
- Berlin - Gedenkstätte Deutscher Widerstand
- Berlin - Haus der Wannsee-Konferenz
- Berlin - Jüdisches Museum Berlin
- Berlin - "Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum"
- Berlin - Stiftung Topographie des Terrors
- Bernburg - Gedenkstätte für Opfer der NS-"Euthanasie"
- Dachau - KZ-Gedenkstätte Dachau
- Fürstenberg/Havel - KZ-Gedenkstätte Ravensbrück
- Hadamar - Gedenkstätte für Opfer der NS-"Euthanasie"
- Halle an der Saale - Gedenkstätte Roter Ochse (geplant)
- Hamburg - KZ-Gedenkstätte Neuengamme
- Lohheide - Gedenkstätte Bergen - Belsen
- Moringen - KZ-Gedenkstätte im Torhaus Moringen
- Nordhausen - KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
- Oranienburg - Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
- Pirna - Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein
- Weimar - KZ-Gedenkstätte Buchenwald
Bild:Flag of England.svg England
Bild:Flag of France.svg Frankreich
- Oradour - Centre de la Mémoire d´Oradour
- Paris - La Fondation pour la Mémoire de la Déportation
- Paris - La Maison de la Culture Yiddish / Bibliothèque Medem
Bild:Flag of Israel.svg Israel
- Jerusalem - Yad Vashem
- Tel Aviv - Anita Mueller Cohen Elternheim
Bild:Flag of Italy.svg Italien
Bild:Flag of Canada.svg Kanada
Bild:Flag of Lithuania.svg Litauen
- Vilnius - Jüdisches Museum
Bild:Flag of the Netherlands.svg Niederlande
Bild:Flag of Norway.svg Norwegen
- Oslo - Jodisk Aldersbolig
- Goczalków - KZ-Gedenkstätte Groß Rosen
- Lublin - KZ-Gedenkstätte Majdanek
- Krakau - Zentrum für Jüdische Kultur
- Oświęcim - Auschwitz Jewish Center
- Oświęcim - Internationale Jugendbegegungsstätte Auschwitz
- Oświęcim - Museum Auschwitz-Birkenau
- Stutthof - KZ-Gedenkstätte Stutthof
- Warschau - Jüdisches Historisches Institut
Bild:Flag of Russia.svg Russland
- Moskau - Wissenschaftliches Zentrum „Holocaust“
Bild:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien
- Prag - Institut Theresienstädter Initiative
- Prag - Jüdische Gemeinde Prag
- Theresienstadt - Jugendbegegnungsstätte Theresienstadt
Bild:Flag of Ukraine.svg Ukraine
Bild:Flag of Hungary.svg Ungarn
- Detroit - Holocaust Memorial Center
- Houston - Holocaust Museum Houston
- Los Angeles - Los Angeles Museum of the Holocaust
- Los Angeles - Simon Wiesenthal Center
- Los Angeles - Survivors of the Shoah Visual History Foundation
- New York - Leo Baeck Institute
- New York - Museum of Jewish Heritage
- Reno - Center for Holocaust, Genocide & Peace Studies
- Richmond - Virginia Holocaust Museum
- San Francisco - Holocaust Center of Northern California
- St. Petersburg - The Florida Holocaust Museum
- Washington D.C. - United States Holocaust Memorial Museum
Literatur
- Anton Legerer, Judith Pfeifer, Stefan Roth, Martin Horvath: Jenseits des Schlussstrichs. Gedenkdienst im Diskurs über Österreichs nationalsozialistische Vergangenheit. Wien: Löcker Verlag, 2002. ISBN 3-85409-367-5.
Weblinks
- Gedenkdienst beim Verein "Niemals Vergessen"
- Verein Gedenkdienst
- Gedenkdienst beim Österreichischen Auslandsdienst
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Gedenkdienst, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
