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Ölzeug
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Ölzeug (engl.: Oilskin) bezeichnet wetterfeste Oberbekleidung in der Seefahrt, die den Träger vor Nässe und Wind schützen soll, sowie die ebenfalls wetterfesten australischen Reitermäntel.
Ursprünglich wurde diese Kleidung aus einem Leinenstoff hergestellt, dessen Oberfläche mit Öl, oftmals Leinöl, imprägniert wurde, um ihn wasserdicht zu machen. Obwohl die Kleidungsstücke für Seeleute heutzutage aus modernen synthetischen Stoffen wie zum Beispiel Gore-Tex oder Sympatex gefertigt werden, hat sich der alte Name Ölzeug erhalten. Die Reitermäntel erlangen ihre Wasserfestigkeit durch tränken von Baumwolle mit Wachs.
Anmerkung: Die Bezeichnung „Teerjacken“ für Matrosen hängt damit zusammen, könnte aber eher als ungenaue Übersetzung von engl. „Jack Tar“ (ebenfalls für Matrose) entstanden sein: Der Allerweltsname Jack verbunden mit Tar (Teer), was auf die schmutzige Arbeit des Kalfaterns hinweist.
Siehe auch: Seglerbekleidung
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