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Öffnungsverhältnis

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Als Öffnungsverhältnis (Abk. ÖV) bezeichnet man das Verhältnis zwischen Öffnung (Objektivdurchmesser) und Brennweite eines Teleskops oder Fotoobjektivs:

 \mathrm{\ddot Offnungsverh\ddot altnis} = \frac {\mathrm{\ddot Offnung}} {\mathrm{Brennweite}}

Beispiel: Ein Teleskop von 200 mm Objektivdurchmesser und 800 mm Brennweite hat ein Öffnungsverhältnis von 200:800, also 1:4 (sprich: eins zu vier), Fotografen sprechen auch von "Blende 4". Bei Teleskopen hat sich die Schreibweise f / 4 (sprich: efvier) durchgesetzt. Das ist ein großes Öffnungsverhältnis. Fotografen sprechen auch von hoher Lichtstärke oder vom "schnellen Öffnungsverhältnis", da man beim Fotografieren kürzer belichten kann.

Ein Objektiv mit 200 mm Durchmesser und 1600 mm Brennweite hat ein Öffnungsverhältnis von 1:8 oder f / 8, das ist ein kleines Öffnungsverhältnis, da die Zahl 8 im Nenner steht. Fotografen sprechen auch von kleiner Blende oder "langsamen Öffnungsverhältnis", da man gegenüber 1:4 viermal so lange belichten muss. Das Licht wird auf eine Kreisfläche mit dem doppelten Durchmesser, also der vierfachen Fläche verteilt.

Refraktoren (Linsenteleskope) haben üblicherweise ÖV zwischen f / 5 und f / 15, Newton-Reflektoren (Spiegelteleskope) ein ÖV zwischen f / 4 und f / 10, Cassegrain Reflektoren ein ÖV zwischen f / 8 und f / 20

Die Öffnungszahl n ist der Kehrwert des Öffnungsverhältnisses

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