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Öffentliche Betriebswirtschaftslehre

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Öffentliche Betriebswirtschaftslehre (auch ÖBWL oder BWL öV abgekürzt) ist eine Form der speziellen Betriebswirtschaftslehre. Die ÖBWL bezieht die Zusammenhänge der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre auf die besonderen Anforderungen und Bedürfnisse der öffentlichen Verwaltungen und Betriebe. Man unterscheidet aus institutioneller Sicht zwischen der BWL der öffentlichen Verwaltungen und der BWL der öffentlichen Unternehmen. In der älteren Literatur spricht man in diesem Zusammenhang auch von Verwaltungsbetriebslehre.

In der jüngeren Literatur und an Hochschulen etablieren sich zunehmend die Begriffe Public Management bzw. Nonprofit Management. Das Studienfach Öffentliche Betriebswirtschaftslehre findet sich an Verwaltungsfachhochschulen, an denen der Nachwuchs der Beamten des gehobenen Dienstes ausgebildet wird. Seit den 80er Jahren ist die ÖBWL an Universitäten vertreten. Beispielsweise an den Universitäten Hamburg, Mannheim und Potsdam. Ende der 90er Jahre wurden auch an den allgemeinen Fachhochschulen Professuren mit dieser Ausrichtung eingerichtet. Teilweise wird der Studiengang auch als Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre angeboten, so etwa an der Fachhochschule Dortmund.

Literatur

  • Brede, Helmut: Grundzüge der öffentlichen Betriebswirtschaftslehre. Verlag Oldenbourg, München Wien Oldenbourg, 2001, ISBN 3-486-25642-4
  • Eichhorn, Peter u.a.: Verwaltungslexikon. 3. Auflage, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden, 2003, ISBN 3-7890-6319-3
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