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Apfelsäure

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Strukturformel
Bild:Apfelsaeure.png
Allgemeines
Name Apfelsäure
Andere Namen Äpfelsäure, 2-Hydroxybutandisäure, 2-Hydroxybernsteinsäure, 2-Hydroxyethan-1,2-dicarbonsäure, E 296
Summenformel C4H6O5
CAS-Nummer 6915-15-7
Kurzbeschreibung ?
Eigenschaften
Molmasse 134,09 g·mol−1
Aggregatzustand fest
Dichte 1,609 g·cm−3
Schmelzpunkt ~100 °C
Siedepunkt ?
Dampfdruck ?
Löslichkeit

leicht löslich in Wasser: ca. 0,8 g·ml−1 und in Ethanol: ca. 1,4 g·ml−1

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung
Gefahrensymbole
R- und S-Sätze R: 36/38
S: 22-26
weitere Sicherheitshinweise
MAK ?
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Apfelsäure oder Äpfelsäure (auch 2-Hydroxybernsteinsäure) ist eine Dicarbonsäure, die als rechtsdrehende D-Äpfelsäure und als linksdrehende L-Äpfelsäure vorkommt. Die L-Form ist ein Zwischenprodukt im Citratzyklus. In der Natur ist Äpfelsäure in unreifen Äpfeln, Quitten, Weintrauben, Berberitzenbeeren, Vogelbeeren und Stachelbeeren enthalten. Die Salze der Apfelsäure heißen Malate.

Historisches

Äpfelsäure wurde 1785 von Carl Wilhelm Scheele aus Apfelsaft isoliert und beschrieben.

Eigenschaften

Die Äpfelsäure besitzt ein asymmetrisches Kohlenstoffatom und ist deshalb optisch aktiv. Unten dargestellt ist die L-Äpfelsäure in der Fischerprojektion.

     COOH     
     | 
 HO-*C-H      Äpfelsäure
     | 
   H-C-H    * asymmetrisches C-Atom
     |
     COOH

Das Enantiomer zur L-Äpfelsäure, die D-Äpfelsäure trägt die OH-Gruppe in der Fischerprojektion rechts.

Verwendung

Als Lebensmittelzusatzstoff E 296 für Lebensmittel darf sowohl die natürliche L-Form als auch die synthetische D-Form verwendet werden. In der Praxis ist ihre Verwendung aufgrund des relativ hohen Preises eher gering. Stattdessen wird meist die günstigere Citronensäure (E 330) oder auch Phosphorsäure (E 338) verwendet.

Die Äpfelsäure und ihre Salze (Malate) werden auf chemischem Weg aus Fumarsäure (E 297) beziehungsweise als Stoffwechselprodukt von Bakterien und Pilzen gewonnen. Als Zusatzstoff in Kartoffelchips werden Natriummalat (E 350), Kaliummalat (E 351) und Calciummalat (E 352) verwendet.

Wikipedia
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