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Sternchen (Schriftzeichen)
Aus Kefk.
| Satzzeichen |
|---|
| -, –, — |
| . , , , ; , : , … , · |
| ¿, ?, !, ¡, ‽, ؟ |
| „…“, »…« …, ’ |
| /, \ |
| (…), […], {…}, 〈…〉 |
| ␠ |
| Sonstige |
| • … |
| €, $, ¥, £, ¤ |
| @, & |
| |, ¦ |
| °, ′, ″, ‴ |
| *, †, ‡ |
| #, №, ª, º |
| §, ¶ |
| ©, ®, ™, ℠ |
| _ |
| ~, ˜ |
| Rechenzeichen |
| +, −, ×, ∙, :, ∕, ÷, ±, ∓ |
| =, ≈, ≠ …, ~, ∝ …, <, > … |
| √, ∫ |
| %, ‰ |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Sternchen_%28Schriftzeichen%29, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Das Sternchen (*) ist ein typografisches Zeichen in Form eines fünf- oder sechsstrahligen Sterns. Abgeleitet vom griechischen Ausdruck für Stern (αστήρ, astēr) wird es auch als Asterisk oder Asteriskus bezeichnet.
Es wird für verschiedene Zwecke verwendet:
- Es wird häufig als Fußnotenzeichen verwendet.
- In vielen Betriebssystemen oder Computerprogrammen wird es als Wildcard verwendet und steht für eine beliebige Zeichenkette. Im ASCII-Code hat es den Dezimalwert 42. In vielen Programmiersprachen dient es als Multiplikations-Operator. In C und C++ ist es außerdem der Dereferenzierungs-Operator.
- Bei der Eingabe von Passwörtern wird anstelle der eingegebenen Zeichen aus Sicherheitsgründen oftmals nur das Sternchen angezeigt.
- Auf Telefontastaturen findet es als Sondertaste Verwendung.
- Es wird als Zeichen für die Multiplikation verwendet. Siehe Malzeichen.
- Es wird als Zeichen für das Zwischenergebnis bei einer (meist mechanischen) Rechenmaschine verwendet.
- In Chats und Diskussionsforen im Internet wird es häufig zur Einklammerung von Inflektiven verwendet.
- In der Sprachwissenschaft steht es vor ungrammatischen, nicht akzeptablen und nicht belegten (rekonstruierten) Wörtern oder Satzkonstruktionen.
- In der Philologie steht es vor nicht belegten (rekonstruierten) Wörtern oder Wortformen.
- In der Typographie wird es als Abkürzung für geboren verwendet, wohl abgeleitet vom Stern vom Bethlehem. Siehe Genealogische Zeichen.
- In der Werbung bedeutet es, dass es Nebenkosten gibt.
- Im Bankwesen als Füllzeichen in Sparbüchern oder auf Überweisungsbelegen.
- Bundesdeutsche Verniedlichungsform von Stern - im Österreichischen: Sterndl
- In Verbindung mit dem Kreuz (Schriftzeichen) auch häufig als Angabe von Geburts- und Todestag (z.B. *15.10.1910 †20.04.1990) verwendet.
Elektronische Datenverarbeitung
In älteren Versionen von Textverarbeitungsprogrammen wie beispielsweise Word für DOS wurde das Sternchen verwendet, um damit den Schriftstil fett zu kennzeichnen: ein in Sternchen eingeschlossenes Wort wurde erst auf dem fertigen Ausdruck fett dargestellt. Aus Kompatibilitätsgründen stellen viele Textverarbeitungsprogramme diese Funktion heute noch zur Verfügung, sie lässt sich in der Regel jedoch deaktivieren. Beispiel:
Texteingabe Druckausgabe Schreiben an Herrn *Müller* Schreiben an Herrn Müller
Heute wird in vielen E-Mail-Programmen und zunehmend auch in den Kommentarfunktionen vieler Weblog-Systeme auf diese Funktion zurückgegriffen.
Sternchen im Unicode
Der Unicode definiert eine Vielzahl an Sternen und sternähnlichen Symbolen:
Unicode Zeichen Name U+002A * Asterisk U+2042 ⁂ Asterism U+204E ⁎ Low Asterisk U+2051 ⁑ Zwei vertikal angeordnete Sternchen U+2217 ∗ Asterisk-Operator U+229B ⊛ eingekreister Asterisk-Operator U+29C6 ⧆ Asterisk im Quadrat U+2A6E ⩮ Asterisk mit Gleichheitszeichen U+FE61 ﹡ kleiner Asterisk U+FF0A * Asterisk voller Breite
Außerdem existieren eine Reihe von sternförmigen Symbolzeichen (Dingbats), welche in obiger Tabelle nicht aufgeführt sind.
Trivia
Bei der Namensgebung der Comicfigur Asterix von Albert Uderzo war der Asterikus das ausschlaggebende Kriterium. Beim Blick auf seine Schreibmaschine sah Albert Uderzo die Sternchentaste und legte, abgeleitet des Wortes Asteriskus den Namen Asterix fest. Im übrigen stammt der Name Obelix vom Zeichen Obeliskus ab.
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