Triple Play

Eine Leitung für drei verschiedene Dienste - das ermöglichen sogenannte Triple-Play-Angebote. Der Kunde erhält hier den Telefon-, Internet- und Fernsehanschluss als Paket von einem Anbieter und über eine Leitung.

"Triple Play funktioniert sowohl über das TV-Kabel als auch über die DSL-Leitung. Deshalb gibt es solche Angebote sowohl bei TV-Anbietern wie Kabel Deutschland oder Unitymedia als auch bei Festnetz- und Internetanbietern wie Deutsche Telekom oder Arcor", sagt Björn Brodersen vom Onlinemagazin Teltarif.de. Trotz nur einer Leitung kann der Kunde aber alle Dienste parallel nutzen und bezahlt inklusive Telefon- und Internetflatrate ab rund 30 Euro im Monat.

Unabhängig von der Art der Leitung und des Anbieters haben Triple-Play-Angebote Vor- und Nachteile. Komfortabel für den Kunden ist beispielsweise, dass er es durch die Bündelung von Telefon, Internet und Fernsehen nur mit einem Anbieter zu tun hat. Der anschließende Wechsel zu einem anderen Anbieter dagegen ist mitunter aufwendig, weil viele verschiedene Leistungen umgestellt werden müssen.  weiter »

Der Wettbewerb auf dem Markt der Telekommunikation wird immer härter. Während Preise nach unten purzeln, schießen neue Kombinationsangebote und Zusatzoptionen wie Pilze aus dem Boden. Es wird mit "Triple-Play", "DSL-Anschlüssen mit Handy-Flat" oder "Entertainment on tv" geworben. Doch welchen Service bieten die Anbieter den Interessenten ihrer innovativen Produkte?

Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat im Auftrag der Programmzeitschrift tv14 die Anbieter von drei verschiedenen Triple-Paketen hinsichtlich ihrer Servicequalität untersucht: Die Kombination von Internet und Telefon mit jeweils einer der drei Zusatzoptionen Mobilfunk, Fernsehen oder Filme. Im Rahmen von insgesamt 270 Mystery-Tests wurden die Kommunikationskanäle E-Mail, Telefon und Internet von neun Telekommunikations-Unternehmen analysiert und Zusatzservices wie kostenfreie Techniker und das Produktspektrum bewertet. Die Tester stellten verdeckt Interessenten-Anfragen zu Tarifen und Vertragsbedingungen für die neuen Produkte, zum Leistungsumfang der Zusatzdienste und zur Abwicklung der Installation.

Ergebnis: Im Durchschnitt war die Servicequalität bei den Anbietern nur ausreichend. Viele telefonische Berater sind beim Thema Triple-Pakete noch nicht umfangreich informiert, 60 Prozent der Tester wurden nicht individuell beraten. Besonders schlecht schnitt die Branche bei der Beantwortung von E-Mails ab. Ein Drittel der E-Mails wurde überhaupt nicht beantwortet, Freenet reagierte sogar nur auf eine von 15 Mails. Im Durchschnitt kam die Antwort erst nach mehr als zwei Tagen und war in mehr als der Hälfte der Fälle nicht vollständig und fehlerfrei.  weiter »

Das Fernsehen über Breitband-Internet (IPTV) ist in Deutschland trotz hoher Marketingaufwendungen kaum bekannt. Über 50 Prozent der befragten Konsumenten haben von IPTV noch nie gehört. Das geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor. Für die Studie "IPTV - Das neue Fernsehen?" wurden 500 Haushalte mit Breitband-Internetanschluss und über 30 IPTV-Experten befragt.

Nur 12 Prozent können den Begriff korrekt zuordnen. Zwar schätzen die Befragten die Vorzüge der neuen Übertragungstechnik, erläutert man ihnen erst einmal die Funktionen und Möglichkeiten von IPTV. Den meisten ist der Preis des Internet-Fernsehens aber noch zu hoch. Abschreckend wirkt auch die lange Vertragslaufzeit.

Die derzeit üblichen Vertragsmodelle sind für die meisten potenziellen IPTV-Kunden nicht attraktiv. Für knapp acht von zehn Befragten ist der Preis für die neue Art der Fernsehübertragung die höchste Marktbarriere. Bei einem kombinierten Angebot aus Breitbandanschluss mit IPTV, Internet und Telefonie ("Triple-Play") liegt die akzeptierte Preisspanne zwar zwischen monatlich 24 und 48 Euro. Bei einem Preis von 30 Euro für Triple-Play-Dienste aber ist die Wechselbereitschaft am höchsten.  weiter »

Die Telekom-Unternehmen in Deutschland versprechen sich vom Geschäft mit Breitbanddatentransfer nach wie vor hohe Erträge. Beispielsweise halten sieben von zehn Entscheidern der Branche DSL für die wichtigste Übertragungstechnologie. Zwar stufen nicht mehr - wie noch 2006 - rund neun von zehn Unternehmen DSL als wichtigste Technologie ein, allerdings ist das Vertrauen in die Erfolgsgeschichte DSL ungebrochen.

Auf dem Mobilfunksektor setzen die Anbieter ebenfalls auf Breitband, jedoch auf niedrigerem Niveau. Rund 40 Prozent der Entscheider zählen den UMTS-Standard für Handys zu den bedeutendsten Technologien im Telekommunikationssektor. Das ergibt die Untersuchung TELCO Trend, die von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit TeleTalk im Juni und Juli 2007 durchgeführt wurde.

Vor allem von der Nachfrage nach hohen Bandbreiten profitieren die Service-Provider. Weltweit gab es im Mai 2007 200 Millionen DSL-Kunden. In Deutschland werden bis Ende des Jahres rund 18 Millionen User per DSL-Verbindung im Internet surfen. DSL ist als Datentransporter unverzichtbar geworden. Allein die regelmäßigen Datenupdates der gängigen Betriebssysteme erreichen eine Größe von mehreren hundert Megabytes pro Jahr. Diese Datenmengen sind mit schmalbandigen Anschlüssen nicht mehr zu bewältigen.  weiter »

Intec Argus 33 und Intec Argus 200

Intec Argus 33 und Intec Argus 200.

Meldung: Intec stellt Testgeräte Argus 33 und Argus 200 für VDSL2- und ADSL2/2+-Anschlüsse vor

Abbildung: Intec GmbH - Gesellschaft für Informations- technik mbH

Intec Argus 33 und Intec Argus 200

Mit der wachsenden Nachfrage nach Triple Play-Angeboten wie IPTV oder Video-on-Demand nehmen die VDSL2-Anschlüsse in Deutschland eine immer wichtigere Rolle ein. Für die unkomplizierte Installation und Fehlerbeseitigung an den Highspeed-Anschlüssen stellt Intec nun zwei leistungsstarke Handheld-Tester vor: den kostengünstigen Basistester ARGUS 33 und den Premiumtester ARGUS 200.

Beide Geräte decken neben VDSL2 auch ADSL2/2+ ab – separate Chipsätze für VDSL2 und ADSL garantieren optimale Leistung an beiden Anschlussarten. ARGUS 33 und ARGUS 200 können Splitter, Modem und Endgerät zu Testzwecken vollständig ersetzen. Nach Anschluss direkt an der Kupferdoppelader wird der komplette Verbindungsaufbau untersucht. Fehler in der Verkabelung, am Kundenmodem bzw. Splitter sowie am DSLAM-Port lassen sich so schnell und zuverlässig finden und beheben.  weiter »

Fernsehen, Telefonieren und Surfen über eine Leitung mit nur einer Rechnung - das klingt komfortabel, ist in der Praxis aber eher unzuverlässig und fehleranfällig. Das hat eine Untersuchung der Stiftung Warentest ergeben, die die sogenannten Triple-Play-Angebote für die August-Ausgabe von test untersucht hat. Insbesondere das DSL-Fernsehen der klassischen Telefonanbieter T-Com und Alice macht einen unfertigen Eindruck.

So dauert der Programmwechsel zwischen viereinhalb und sechs Sekunden, ein schnelles Zappen durch die Sender ist so nicht möglich. Bei Alice homeTV kam es gelegentlich zu Bildstörungen und Ausfällen einzelner Sender und der Receiver reagierte zudem nur langsam auf die Befehle der Fernbedienung. Relativ problemlos und mit guter Bildqualität funktionierte dagegen der Abruf von Spielfilmen. Allerdings sind die Filme oft teurer als in der Videothek vor Ort.  weiter »

Inhalt abgleichen Inhalt abgleichen