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Organisiertes VerbrechenReporter ohne Grenzen (ROG) erinnert am Internationalen Tag der Verschwundenen an Journalisten, die weltweit vermisst werden. In den vergangenen zehn Jahren sind mindestens 20 Berichterstatter verschwunden. Mexiko zählt zu den gefährlichsten Gebieten. Seit 2003 sind dort acht Journalisten verschwunden. Auch in der Elfenbeinküste, Kasachstan oder Russland werden Reporter vermisst. "Verschwinden lassen" steht vor allem mit Korruption und organisiertem Verbrechen in Zusammenhang. "Besonders gefährdet sind investigative Journalisten, die über Machtmissbrauch oder Drogenhandel berichten und so Lokalpolitikern und Drogenbossen ein Dorn im Auge sind. "Verschwinden lassen" ist eine grausame Methode, um kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen", sagt Elke Schäfter, Geschäftsführerin von Reporter ohne Grenzen Deutschland. In vielen Fällen muss man vom Tod der Verschwundenen ausgehen. Doch selten werden die Opfer gefunden und die Täter bestraft. "Ermittlungen verlaufen häufig im Sande oder werden schlampig geführt. Was bleibt ist die Ungewissheit für Kollegen, Freunde und Familien. Zwischen Hoffnung und Verzweiflung warten sie oft Jahre lang auf Nachrichten der Vermissten", erklärt Elke Schäfter weiter. weiter » |
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