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SoziologieImmer mehr Menschen leiden an ›Dis-Embedding‹›Gefühl, nirgends dauerhaft zu Hause zu sein‹
›Gefühl, nirgends dauerhaft zu Hause zu sein‹
Durchschnittlich sechsmal im Leben wechselt heute ein Akademiker den Arbeitgeber und damit oft auch den Wohnort. Aber in dem Maße, wie sich Menschen im Zeitalter der Globalisierung flexibel zeigen, wächst auch ihr Wunsch nach Sicherheit: Forscher sprechen bereits von einer neuen Sehnsucht nach Heimat, berichtet das Gesundheitsmagazin Healthy Living in Ausgabe 12/2008. Kürzlich öffnete an der renommierten Berliner Charité sogar eine so genannte ethnopsychiatrische Ambulanz, in der Menschen behandelt werden, die an Heimwehkrankheit leiden. Die Patienten sind Menschen, die gezwungen waren, ihr Land zu verlassen, Flüchtlinge und Vertriebene. Aber auch Manager, die überall und nirgends zu Hause sind, und Kinder von Diplomaten, die mal in diesem, mal in jenem Land zur Schule gegangen sind. Dr. Ernestine Wohlfart, Psychiaterin und Leiterin der Ambulanz, sagt in Healthy Living: weiter »
DEVA - das Projekt zur Digitalisierung, elektronischen Edition und Verfügbarmachung von Daten der Afrikawissenschaften - wird für zwei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und startet in diesen Tagen mit dem Ziel, das breite Spektrum der Forschungsergebnisse innerhalb der Bayreuther Afrikaforschung zu erfassen, zu archivieren und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der heterogene Datenbestand umfasst neben Schriftdokumenten auch Bild-, Ton- und Kartenmaterial. So warten nicht nur Feldforschungs-Notizbücher und Wortlisten zu afrikanischen Sprachen auf ihre Erschließung, sondern auch unveröffentlichte Dissertationen afrikanischer Universitäten, Hörspielmanuskripte, Interviews mit Künstlern und Politikern, Abhandlungen zu moderner afrikanischer Literatur, biografisches Material zu Autoren und ihren Werken, politische und religiöse Programme, Zeitungen und Zeitschriften, um nur die Schrift-Daten zu skizzieren. Ausgewählte Objekte von internationaler Bedeutung werden detailliert dokumentiert. Ein besonderes Highlight bildet hier die Sammlung von Briefen und Arbeiten des nigerianischen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers aus dem Jahr 1986: Wole Soyinka, Ehrendoktor der Universität Bayreuth. weiter » Als Umwelt bezeichnet man die umgebende Welt in unterschiedlichen Zusammenhängen. Das Wort war ursprünglich eine seit 1800 belegte Lehnübersetzung aus dem Dänischen omverden mit der Bedeutung „umgebendes Land, umgebende Welt“. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Umwelt zusätzlich ein Ersatzwort für das aus dem Französischen entlehnte Milieu. Maßgeblich für die in den letzten Jahrzehnten dominierende Bedeutung „Die Umgebung eines Lebewesens, die auf dieses einwirkt und seine Lebensumstände beeinflusst.“ war das 1909 von Jakob Johann von Uexküll veröffentlichte Buch Umwelt und Innenwelt der Tiere. weiter »
Was ist der Mensch? Egoistisch und rational, behauptet die klassische Wirtschaftswissenschaft. Stets auf eigene Vorteile bedacht, sagen Evolutionsbiologen. Falsch, erklärt der experimentelle Ökonom Ernst Fehr - und revolutioniert damit das tradierte Menschenbild vieler Wissenschaftler. An die Stelle des egoistischen Homo oeconomicus tritt für Fehr der Homo reciprocans, der auf Fairness und Gegenseitigkeit bedacht ist. Mit Hilfe von Verhaltensexperimenten und Hirnscans konnte Fehrs Forschungsgruppe von Spieltheoretikern, Psychologen und Neurobiologen am Institut für Empirische Wirtschaftsforschung in Zürich beweisen: Der Mensch hat ein Grundbedürfnis nach Gerechtigkeit. Die meisten teilen mit anderen - selbst wenn es ihnen persönlich Nachteile bringt. Sie kooperieren mit Fremden, weil sie einen Gemeinsinn haben. Sie reagieren auf empfundenes Unrecht mit urwüchsigen Emotionen wie Wut und Rachlust. Und als gerecht erlebte Strafen belohnt ihr Gehirn mit Glücksgefühlen - ähnlich wie bei einem Geldsegen oder bei der Begegnung mit einer geliebten Person. weiter » Das Alltagsleben kann Partnerschaften auf eine harte Probe stellen. So beklagen weit mehr als ein Drittel (39,3 Prozent) der Deutschen ab 16 Jahren, die in einer festen Beziehung leben: "Der Alltagstrott lässt uns nur wenig Zeit füreinander". Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag des Besonders zu schaffen macht die tägliche Routine demnach den liierten 30- bis 49-Jährigen: Von ihnen sagen deutlich mehr als die Hälfte, sie hätten kaum noch Zeit für traute Zweisamkeit (54,0 Prozent). Fast die Hälfte (45 Prozent) aller Befragten gesteht zudem, sie vermissten in ihrer Beziehung "das verliebte Kribbeln im Bauch" - dies gilt besonders für die 40- bis 59-Jährigen (55,6 Prozent). Über ein Viertel (25,5 Prozent) der Befragten beschwert sich darüber hinaus über fehlendes Lob und fehlende Anerkennung durch ihren Partner/ihre Partnerin. weiter »
In Die Neue Unübersichtlichkeit – Kleine Politische Schriften V. vertritt der Sozialphilosoph Jürgen Habermas die These, dass Entwicklungen nicht mehr vorhersehbar sind, da bewährte Denk- und Problemlösungsstrategien nicht mehr funktionieren; dies bewirke, so Habermas, die titelgebende "neue Unübersichtlichkeit". Die broschierte Ausgabe hat einen Umfang von 268 Seiten und erschien im Januar 1985 in der 7. Auflage bei Suhrkamp.
Der philosophische Diskurs der Moderne – Zwölf Vorlesungen ist eine Ausarbeitung zur Fortsetzung des Programms der Aufklärung von Jürgen Habermas aus dem Jahr 1985. Die broschierte Ausgabe hat einen Umfang von 449 Seiten und erschien 2001 bei Suhrkamp in der 9. Auflage. Netmarks • Wikipedia (deutschsprachig)
Strukturwandel der Öffentlichkeit ist eine Analsyse des Öffentlichkeitsbegriffs von Jürgen Habermas. Die broschierte Ausgabe hat einen Umfang von 391 Seiten und erschien im Januar 1990 bei Suhrkamp in der 9. Auflage.
Glauben und Wissen ist ein kurzes Essay von Jürgen Habermas, in dem der Soziologe und Philosoph die These von der "postsäkularen Gesellschaft" aufstellt und damit dem Konzept des Bedeutungsverlusts der Religion widerspricht. Der broschierte Band hat einen Umfang von 56 Seiten und erschien im August 2005 bei Suhrkamp in der 4. Auflage.
Die Theorie des kommunikativen Handelns aus dem Jahr 1981 gilt als eines der Hauptwerke von Jürgen Habermas und zählt zur Pflichtlektüre für Soziologen, Kommunikationswissenschafter und Politologen sowie alle an kritischer Gesellschaftstheorie Interessierten. Die broschierte Ausgabe hat einen Umfang von 640 Seiten und erschien 1997 bei Suhrkamp in der 5. Auflage. Inhalt "Die Theorie des kommunikativen Handelns dient der Klärung der Grundlagen einer kritischen Gesellschaftstheorie. |
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