Medienwissenschaft

"Web-First" heißt die Devise klassischer Verlagshäuser und Fernsehsender, die integrierte Medienhäuser im Netz werden. Dass dies nicht das Ende des Qualitätsjournalismus bei Printmedien oder im Rundfunk bedeutet, sondern das Web diesen im Gegenteil sogar befördern kann, ist das Fazit der Diskussion "Wer gewinnt im Netz? Wie das World Wide Web den Journalismus verändert", am zweiten Tag der Medienwoche 2007 (29.08.-07.09.) im Berliner Congress Center (bcc).  weiter »

Vom 5. bis 6. September 2007 findet in München die international besetzte Konferenz "Media in Transition" statt. Im Goethe Forum München sprechen innovative Medienfirmen, Forscher und Strategen aus England, USA und Europa über Gegenwart und Zukunft mit, im und durch das Medium Internet.

Die "Media in Transition"-Konferenz behandelt die Vor- und Nachteile verschiedener Geschäftsmodelle im Internet. Was bedeutet Urheberrecht, wenn die Kopie eines digitalen Originalwerks nahezu kostenfrei erstellt werden kann? Macht es noch Sinn Preismodelle nach verkaufter Stückzahl zu erstellen? Ist es nicht profitabler die unbeschränkte Nutzung von Kopien zu erlauben? Kann aus den daraus resultierenden Daten über individuelles Nutzerverhalten genug Umsatz durch Werbung erzielt werden? Kann Werbegeld die alleinige Geldquelle im Netz werden? Welche Preismodelle sind effektiv?

Zu den Referenten gehören u.a. - Martin Stiksel (Last.fm), Karlheinz Brandenburg (Fraunhofer Institut IDMT), Simon Willison (Django, OpenID), Matthew Gertner (AllPeers), Lorenz Bogaert (Netlog), Jeremy Geelan (Social Computing Magazine), Christoph Janz (Pageflakes), John Buckman (Creative Commons), Les Ottolenghi (Intent Media), Annet Aris (INSEAD, McKinsey), Alexander Wolf (CEO/Legal Adviser GEMA).  weiter »

Seit dem 8. Mai 2007 ist b2i, das zentrale Wissenschaftsportal für die Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften, online unter www.b2i.de.

Der Name "b2i" fasst die Anfangsbuchstaben der beteiligten drei Wissenschaftsdisziplinen - Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften - zusammen. Mit diesem Portal steht den drei Disziplinen zum ersten Mal ein umfassendes Angebot an Fachinformation mit bibliographischen Nachweisen und Zugang zu wissenschaftlichen Texten interdisziplinär zur Verfügung. Eine Reihe von Datenbanken wurde überhaupt erst im Zusammenhang mit dem Projekt erarbeitet bzw. digitalisiert.  weiter »

cover of Michael Giesecke: Von den Mythen der Buchkultur zu den Visionen der Informationsgesellschaft (2002)Von den Mythen der Buchkultur zu den Visionen der Informationsgesellschaft

author: Michael Giesecke
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binding: Taschenbuch
list price: EUR 17,50 EUR
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Von den Mythen der Buchkultur zu den Visionen der Informationsgesellschaft ist ein Fachbuch von Michael Giesecke aus dem Jahr 2002.

"Die Ausbreitung alternativer Formen kultureller Informationsverarbeitung und Vernetzung wird gegenwärtig dadurch erschwert, daß wir uns noch immer an den Idealen und Konzepten orientieren, die in der Vergangenheit für die Beschreibung und Propagierung der Buch- und Industriekultur entwickelt wurden. Gerade die Erfolge dieser Epoche haben zu Mystifizierungen geführt. Im Licht der ökologischen Kommunikationstheorie erscheinen die Ambivalenzen der einzelnen Medien und die Wechselwirkungen zwischen ihnen als Quelle der historischen Dynamik" (Verlagsinformationen).  weiter »

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Die etablierten Massenmedien tragen idealtypisch als ‚vierte Gewalt’ zur Formierung und Gestaltung einer öffentlichen Meinung bei, die – so zumindest noch bei Rousseau – als Sittenwächterin des Gemeinwesens auftrat und in den allgemeinen Willen der volonté générale münden sollte.  weiter »

1 Einleitung
1.1
Themenstellung und
Zielsetzung
.
1.2
 weiter »

Nachdem in den Vorklärungen das theoretische, das praktische und das historische Umfeld alternativer Medien zumindest im Umriß vorgestellt wurde, sollen in den folgenden Kapiteln einige ‚neue’ internetbasierte alternative Medien in vier exemplarischen Fallstudien vorgestellt werden . Untersucht werden soll dabei insbesondere,  weiter »

  • was diese ‚neuen’ Medien von ihren Vorgängern unterscheidet,
  • welche Rolle sie im gesamten Mediensystem spielen sowie

Abschließend seien die Ergebnisse dieser Ausarbeitung noch einmal thesenartig zusammengefasst. Den formulierten Thesen werden Anti-Thesen entgegengesetzt, die verdeutlichen sollen, dass weiterer Forschungsbedarf besteht.  weiter »

Kapitelgliederung

  • 4 Schlussfolgerungen und Ausblick
    • 4.1 Thesen.
    • 4.2 Anti-Thesen.

Siehe auch

  • Einleitung: Alternative Medien als Instrumente einer Gegenöffentlichkeit;
  • Medien und Öffentlichkeit;
  • Fallstudien zu emergierenden alternativen Medien.
  • Anhang:
    • Materialien,
    • Quellennachweise,

Kapitelgliederung

  • 5 Anhang
    • 5.1 Materialien.
      • 5.1.1 Wikipedia-Artikel General Agreement on Trade in Services.
      • 5.1.2 Brockhaus multimedial 2003 Artikel General Agreement on Trade in Services.
      • 5.1.3 Wikinews: Themenspektrum Mitte Mai 2005.
    • 5.2 Quellennachweise.
    • 5.3 Personen- und Stichwortverzeichnis.

Siehe auch

  • Einleitung: Alternative Medien als Instrumente einer Gegenöffentlichkeit;
  • Medien und Öffentlichkeit;
  • Fallstudien zu emergierenden alternativen Medien;
  • Schlussfolgerungen und Ausblick.
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2 Medien und
Öffentlichkeit
2.1

Theoretische Vorüberlegungen
.
2.1.1