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KulturwissenschaftWie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren im Wintersemester 2007/2008 die Gasthörerinnen und Gasthörer, die an deutschen Hochschulen Sprach- und Kulturwissenschaften studierten, mit einem Durchschnittsalter von 55,0 Jahren am ältesten. Innerhalb dieser Fächergruppe wurde für den Studienbereich Geschichte mit 65,9 Jahren das höchste Durchschnittsalter ermittelt. Betrachtet man alle Fächergruppen, so waren die Gaststudierenden im Durchschnitt 50,4 Jahre alt. Mit 49,5 Jahren lag das Durchschnittalter der Gasthörerinnen unter dem ihrer männlichen Kommilitonen (51,2). Während das Durchschnittsalter der Gasthörerinnen und Gasthörer in Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften nur 39,7 und in Mathematik/Naturwissenschaften sowie in Ingenieurwissenschaften jeweils 41,7 Jahre betrug, erreichte es in Kunst/Kunstwissenschaften 48,5 Jahre. Im Wintersemester 2007/2008 hatten sich 38 400 Gasthörerinnen und Gasthörer an deutschen Hochschulen eingeschrieben, davon fast die Hälfte Frauen (18 100). Insgesamt nahm die Zahl der Gaststudierenden gegenüber dem Vorjahr geringfügig zu (+ 1%). Mit 14 500 Gaststudierenden zeichneten sich Sprach- und Kulturwissenschaften als beliebteste Fächergruppe aus, gefolgt von Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (9 500), Mathematik/Naturwissenschaften (2 700), Kunst/Kunstwissenschaften (2 100) und Ingenieurwissenschaften (1 000). weiter » Etwa seit den 1980er Jahren findet der konstruktivistische Ansatz auch zunehmend Anwendung im Kontext der Sozial- und Kulturwissenschaften, wo Rogier Chartier mittlerweile sogar eine Verschiebung »von der Sozialgeschichte der Kultur zur Kulturgeschichte der Gesellschaft« [# Rogier Chartier: »Le Monde comme représentation«, in: Annales: économies, sociétés, civilisations 44 (1989): 1505-1520, zit. weiter »
Vom Übertier - Ein Bestiarium des Wissens ist ein Kompendium des Germanisten Benjamin Bühler und des Anthropologen Stefan Rieger, in dem die Autoren Fragen nachgehen wie: "Welche Erkenntnisse erlangen die Menschen über sich oder die Natur durch die Erforschung der Tiere?" - "Was geschieht, wenn Tiere beispielsweise als Modell für menschliches Verhalten benutzt werden - die Ameise etwa als Modell sozialer Ordnungen, die Graugans als Modell der Paarbeziehung?" (in 1). Der Band enthält in alphabetischer Gliederung dreiundzwanzig Einträge, von "Ameise" bis "Zitteraal". weiter »
Grundbegriffe der Kulturtheorie und Kulturwissenschaften ist ein einführendes Handbuch zu Kulturtheorie und den Kulturwissenschaften von Prof. Dr. Ansgar Nünning. Es handelt sich derzeit um das einzige Kompakt-Nachschlagewerk zu den im Titel genannten Themenfeldern. Der Leitfaden durch die Fülle kulturwissenschaftlicher Begriffe und Theorien informiert in über 150 Beiträgen auf gut 200 Seiten über die wichtigsten Ansätze, wie z. B. Dekonstruktivismus, Gender Studies, Postkolonialismus und Kultursemiotik sowie die zentralen Begriffe wie etwa Erinnerung, Ritual und Ethnizität. weiter »
Einführung in die Kulturwissenschaft - Grundbegriffe, Themen, Fragestellungenist ein Lehrbuch von Aleida Assmann. Im Unterschied zu inzwischen vorliegenden Einführungen, Handbüchern und Sammelbänden zum Thema Kulturwissenschaften geht es in diesem Band darum, bestimmte Grundthemen und Fragestellungen aus diesem neuen Forschungsparadigma konsequent mit literarischen Texten und Lektüren zu verbinden sowie Zusammenhänge zwischen Literatur und Kultur aufzuzeigen. weiter »
Cultural Turns - Neuorientierungen in den Kulturwissenschaften ist ein von Dr. Doris Bachmann-Medick. Sieben "kulturelle Wenden" im Überblick Der cultural turn in den Geistes- und Sozialwissenschaften hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine umfangreiche Forschung auf den Weg gebracht. Die Kulturwissenschaften bilden dabei ein ausdifferenziertes und höchst dynamisches Spannungsfeld, das sich gerade durch vielfältige cultural turns auszeichnet. Der Band will die jeweiligen "Wenden" in ihren systematischen Fragestellungen, ihren Erkenntnisumbrüchen, aber auch in ihren konkreten Forschungsfeldern aus der Sicht der verschiedenen Disziplinen reflektieren und zusammenfassend darstellen. weiter »
Wissenssicherung, Wissenordnung und Wissensverarbeitung - Das europäische Modell der Enzyklopädien ist eine okumentation zur Herbsttagung 2001 des Instituts für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg, die sich mit mit der Geschichte der frühneuzeitlichen Enzyklopädie befaßte. Der Sammelband wurde von Theo Stammen und Wolfgang E. J. Weber herausgegeben. weiter »
Von den Mythen der Buchkultur zu den Visionen der Informationsgesellschaft ist ein Fachbuch von Michael Giesecke aus dem Jahr 2002. "Die Ausbreitung alternativer Formen kultureller Informationsverarbeitung und Vernetzung wird gegenwärtig dadurch erschwert, daß wir uns noch immer an den Idealen und Konzepten orientieren, die in der Vergangenheit für die Beschreibung und Propagierung der Buch- und Industriekultur entwickelt wurden. Gerade die Erfolge dieser Epoche haben zu Mystifizierungen geführt. Im Licht der ökologischen Kommunikationstheorie erscheinen die Ambivalenzen der einzelnen Medien und die Wechselwirkungen zwischen ihnen als Quelle der historischen Dynamik" (Verlagsinformationen). weiter » |
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