Technik

Technologieplattform Mikroverkapselung

Technologieplattform Mikroverkapselung

  • Abbildung: Fraunhofer-Institut für angewandte Polymerforschung (IAP), Fraunhofer-Technologie-Entwicklungsgruppe (TEG)
Urheber: 
Otto Lueger

Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften. Im Verein mit Fachgenossen herausgegeben von Otto Lueger, 8 Bände und 2 Ergänzungsbände, Zweite vollständig neu bearbeitete Auflage, Stuttgart und Leipzig: Deutsche Verlags-Anstalt, 1904-1910 (Ergänzungsband 1: 1914, Ergänzungsband 2: 1920).

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Nummer: 
116

Das Lexikon der gesamten Technik ist ein Band aus der Digitalen Bibliothek von Directmedia aus dem Jahr 2005.

Technikbegeisterung und Fortschrittsgläubigkeit, diese Schlagworte charakterisieren treffend die europäischen Gesellschaften an der Wende zum 20. Jahrhundert. Ein beeindruckendes Zeugnis davon gibt das umfangreiche Techniklexikon von Otto Lueger. In ungewöhnlicher Materialfülle und technischer Genauigkeit widmet sich das Werk dem gesamten technischen Bereich und seinen angrenzenden Wissenschaften.

Das von Otto Lueger (1843-1911) herausgegebene »Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften« erschien erstmals 1893-98. Die elektronische Edition basiert auf der vollständig überarbeiteten und ergänzten Auflage in acht Bänden von 1904. Mit aufgenommen wurden auch die beiden Ergänzungsbände von 1914 und 1920. Eine reiche Informationsquelle für jeden Technikinteressierten, die als zeitgeschichtliches Dokument einzigartige Einblicke in das Weltverständnis an der Wende zur Moderne bietet.  weiter »

Technology Review 6/2008, Titelbild

Wissenschaftler der Universität Lyon arbeiten daran, mit Laser-Pulsen gezielt Gewitterwolken in der Nähe von Flughäfen zu entladen. Das berichtet das Technologiemagazin Technology Review in Ausgabe 6/2008.

Die Schäden an Flugzeugen durch Gewitter dürften weiter zunehmen, denn je mehr Verbundmaterial und weniger Metall im Rumpf verbaut werden, desto empfindlicher sind Flugzeuge tendenziell gegenüber Blitzeinschlägen.

Jérome Kasparian von der Universität Lyon hat mit einem internationalen Forscherteam ein Verfahren entwickelt, das dieses Problem entschärfen soll: Die Wissenschaftler beschossen Gewitterwolken vom Gipfel des 3209 Meter hohen South Baldy Peak in New Mexico mit Lasern. Dabei benutzten sie ultrakurze Impulse mit einer Dauer von 150 Femtosekunden (10-15 Sekunden), einer Frequenz von 10 Hertz und einer Stärke von 270 Millijoule pro Puls. Sensoren maßen daraufhin eine signifikant erhöhte Zahl von Entladungen.  weiter »

Bedienfeld eines Kaffeeautomaten mit OLED-Tastatur (Fraunhofer IAP)

Tasten an Automaten oder großen Industriemaschinen sind oft schwer zu erkennen, wenn sie nicht beleuchtet sind. Eine strukturierte flache Folientastatur, die auf organischen Leuchtdioden basiert, gibt den Anwendern über leuchtende Symbole Informationen.

Zeit für einen Kaffee: Bei großen Kaffeeautomaten ist jedoch nur bei Licht zu erkennen, welche Taste für Cappuccino oder Espresso betätigt werden muss. Und nach der Wahl verrät meist lediglich eine kleine Leuchtdiode, ob die entsprechende Taste am Automaten fest genug gedrückt wurde und das gewünschte Kaffeegetränk gleich in die Tasse sprudeln wird. Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP in Golm haben mit ihren Kollegen der Fachhochschule Potsdam, der Hochschule für Künste HfK in Bremen und dem Neuruppiner Unternehmen TES-Frontdesign GmbH nun eine Tastatur entwickelt, die auf organischen Leuchtdioden, kurz OLEDs, basiert.

Der Clou: Das leuchtende Symbol kann sich verändern und ist dabei selbst der Schalter. Die Tasten brauchen also nicht bedruckt werden, die Funktion ist über die jeweilige Beleuchtung zu erkennen. Ist etwa bei einer Kaffeemaschine die Taste "Espresso" gewählt worden, zeigt die gewählte Taste eine Tasse, die zur Hälfte gefüllt ist statt einer leeren Tasse. Bei zweimaligem Drücken, also einem doppelten Espresso, leuchtet eine vollständig gefüllte Tasse auf. Eine zusätzliche Beleuchtung der Tasten ist überflüssig.  weiter »

Auswahl an diskreten Transistoren in verschiedenen Gehäuseformen

Vor 60 Jahren wurde in den USA der Transistor von John Bardeen, Walter Brattain und William Shockley, alle Wissenschaftler der Bell Labs, entwickelt. Er ist der Basisbaustein in allen integrierten Schaltkreisen (Integrated Circuit, IC), die die zentralen Bausteine von jeglichen Elektronikschaltungen sind, die z.B. in Computern und Mobiltelefonen ebenso wie in Autos, Flugzeugen und Herzschrittmachern zum Einsatz kommen.

Erstmals kommerziell hergestellt wurde der Transistor 1951 im ehemaligen Western Electric Werk (später Agere Systems) am Union Boulevard in Allentown/Pennsylvania. Aus dem Merger zwischen Agere und LSI Logic wurde am 2. April 2007 die LSI Corporation.

Der Transistor, der die Vakuumröhre ersetzte, wird sowohl zur Verstärkung als auch zum Ein-/Ausschalten elektrischer Signale verwendet. Die kleinere Baugröße des Transistors, seine größere Zuverlässigkeit, der verminderte Stromverbrauch und die geringeren Kosten revolutionierten Formfaktor und Wirtschaftlichkeit elektronischer Geräte. Seit seiner Erfindung ist die Größe eines Transistors beständig geschrumpft. Heute würden über sechs Milliarden Transistoren – rund einer für jeden lebenden Erdbewohner – spielend auf der Fläche einer Kreditkarte Platz finden.  weiter »

Technology Review 2/2008, Titelbild

Nach vielen Jahren Forschung kommen jetzt die ersten ausrollbaren Displays auf den Markt. Sowohl die Philips-Tochter Polymer Vision als auch das britische Unternehmen Plastic Logic wollen noch in diesem Jahr mit der Massenproduktion starten, schreibt das Technologiemagazin Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe 2/2008.

"Unsere Vision ist ein rollbares Display für jedes mobile Gerät", sagte Thomas van der Zijden, Marketing Vice President von Polymer Vision, dem Magazin. Flexible Bildschirme seines Unternehmens sollen zunächst in einem Smartphone eingesetzt werden, das Telecom Italia auf der diesjährigen Mobilfunk-Messe GSMA World Mobile Congress vorstellen will. Der Konkurrent Plastic Logic will in diesem Jahr mit seiner Serienproduktion in Dresden beginnen; in welchen Geräten die Bildschirme dann zu finden sein werden, will er noch nicht verraten.

Die neuen Bildschirme lösen ein erhebliches Problem der Hersteller von tragbarer Elektronik: Ihre Produkte werden immer leistungsfähiger, doch die Bildschirme können wegen der Größenbegrenzung und des hohen Energiebedarfs nicht Schritt halten. Mit der neuen Technologie wird es erstmals möglich, das Display größer auszulegen als das das Gerät selbst. Zudem werden die einzelnen Bildpunkte durch so genannte elektronische Tinte dargestellt, die wesentlich weniger Strom verbraucht als die heutige LCD-Technologie.  weiter »

Technology Review 2/2008, Titelbild

Das bislang in Kfz-Klimaanlagen verwendete Kältemittel Tetrafluorethan darf ab 2011 in Neuwagen nicht mehr eingesetzt werden. Die Frage nach dem Nachfolger spaltet die europäische Autobranche, schreibt das Technologiemagazin Technology Review in seiner aktuellen Ausgabe 2/2008.

Im Jahr 2007 hatten sich die deutschen Fahrzeughersteller darauf verständigt, ab 2011 Kohlendioxid als Kältemittel einzusetzen. Doch die Europäische Hersteller-Vereinigung ACEA lehnte es ab, seine Mitglieder auf die gleiche Linie festzulegen. Somit wird es bis auf weiteres regionale Insellösungen geben - und in der Folge steigende Kosten bei den Zulieferern. Auf Anfrage von Technology Review bestätigte der deutsche Klimaanlagenhersteller Behr, sich "für eine Übergangszeit" auf zwei unterschiedliche Kältemittel einzustellen.

Kohlendioxid als Kältemittel ist sehr effizient und umweltfreundlich, benötigt aber höheren Druck. Das erfordert einen weitgehenden Umbau der Klimaanlage. Synthetische Kältemittel hingegen sollen auch mit herkömmlichen Anlagen funktionieren. Umstritten ist zudem, wie wirksam Kohlendioxid bei sehr hohen Temperaturen ist. Ford etwa bezweifelt deshalb, ob sich diese Technologie weltweit einsetzen ließe.  weiter »

Küchengeräte.

Ab dem heutigen Montag dürfen auf ausgewählten Wegen und Straßen in Bayern sogenannte Segways fahren. SegwayTour Munich veranstaltet ausgewählte Touren durch die Landeshauptstadt: "Ein Segway verwandelt die Füße in Räder und ist das innovativste Fortbewegungskonzept der vergangenen Jahrzehnte", sagt Zeitsch in Anbetracht steigender Rohölpreise und vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadiskussion.

Ein Segway funktioniert ganz einfach: Der Fahrer stellt sich mit beiden Füßen auf eine Plattform, an der sich zwei Räder befinden. Indem sich der Fahrer nach vorn lehnt, beschleunigt der Segway. Bremsen lässt sich das Gerät, indem der Fahrer sein Gewicht nach hinten verlagert. Eine Batterieladung reicht für eine Distanz von etwas 40 Kilometern. "Das erzeugt pro 100 gefahrenen Kilometern Stromkosten von rund 50 Cent", sagt Zeitsch und ergänzt: "Wenn es sich dabei noch um Ökostrom handelt, ist ein Segway so umweltfreundlich wie ein Fahrrad".  weiter »

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